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Meine neue Meditations-CD

Channeling - Geführte Meditation auf CD

Channeling-CD

Text und Sprecher: Martin Heinz

Musik: Thomas Nolte

Hörprobe und Infos

Invokation des Erwachens

Die Meditation zum Lichtkörper-Prozess

Erwachen

Text und Sprecher: Martin Heinz

Musik: Thomas Nolte

Video-Meditation, Text, Beschreibung und

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Impulse zur positiven Realitätsgestaltung

ImpulseUnter dieser Rubrik werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle spirituelle Tipps veröffentlicht und Themen aus dem Bereich "Realitätsgestaltung" besprochen.

Über die Kommentarfunktion hast Du als angemeldeter User die Möglichkeit, Fragen zu diesen Themen und Tipps stellen oder von Deinen eigenen Erfahrungen berichten.

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Der geheime Schlüssel zur Entfesselung und Befreiung Deiner Göttlichen Schöpferkraft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 28. Mai 2017 um 14:09 Uhr

Wolkenhimmel-HerzGeht es Dir auch so wie den meisten anderen Menschen, die duzendeweise Bücher zum Thema der Positiven Realitätsgestaltung gelesen und Seminare besucht haben, alles Mögliche probiert haben und am Ende feststellen, dass es bei ihnen nicht funktioniert? Du hast alle denkbaren Visualisierungsübungen benutzt, um Deine Wunschrealität herbeizuziehen, und nichts ist passiert? Du hast bis zum Erbrechen affirmiert, um am Ende festzustellen, dass das Gegenteil des Gewünschten in Dein Leben gekommen ist? 

Wenn Du alle diese oder ähnliche Erfahrungen des "Nichtfunktionieren Deines Lebens" gemacht hast, bist Du sehr wahrscheinlich das "Opfer" von Blockierungen und Selbstbegrenzungen, von Glaubensvorstellungen und Sabotageprogrammen, die Deinen tiefen Wünschen entgegenstehen und die Erfüllung Deiner Seele zu verhindern scheinen.

Und ja, es gibt Transformationstechniken, Quantenheilung, Hypnose und alle diese Mittel, um an den Sabotageprogrammen zu arbeiten oder um selbst-begrenzende Glaubensvorstellungen aufzuheben. Doch die meisten dieser Techniken sind - ebenso wie die in Büchern wie "The Secret", "The Law of Attraction", "Bestellungen beim Universum" u.a. beschriebenen Manifestationstechniken nur Eines: Versuche der Symptomkorrektur! Was heißt das?

Im Grunde genommen machen wir immer dann eine Symptomkorrektur, wenn wir am Endergebnis unserer eigenen Schöpfungen herumdoktern, um diese irgendwie noch mit Hilfe unseres Willens umzubiegen. Ebenso machen wir nur eine Symptomkorrektur, wenn wir versuchen, begrenzende Glaubensvorstellungen und Sabotageprogramme durch Überstülpen positiver Glaubenssätze umzuprogrammieren oder einfach eine weitere Hülle positiver Energien drüberziehen. 

An dieser Stelle möchte ich Dir ein Geheimnis verraten. Ich möchte Dir einen Schlüssel geben zu einem sehr viel tieferen Verständnis der Entstehung unserer physischen Realität. Dieser Schlüssel ist es, der Dir dabei hilft, die unterste Karte des ganzen Illusions-Kartenhauses herauszuziehen, um die Illusion zum Zusammenstürzen zu bringen und Dich so wieder mit Deinem wahren, Göttlichen Ursprung zu verbinden. Dazu werde ich zunächst erzählen, wie unsere ganzen "ungeliebten" Realitäten überhaupt entstehen konnten. 

Die selbst-erzeugte Hölle

Viele, wenn nicht die meisten Menschen erfahren ihr physisches Leben als Hölle und hoffen auf das Leben nach dem Tod, dass ihnen endlich nach all dem menschlichen Leiden den Himmel verspricht. Doch wenn wir solcherart auf einen Himmel im Jenseits hoffen und gleichzeitig an die Hölle des physischen Lebens glauben, vergessen wir, dass wir uns selbst aus dem einstigen Paradis herauskatapultiert haben, als wir - sinnbildlich gesprochen - von der Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Wir, ein Teil der Kinder Gottes, wollten zu einem bestimmten "Zeitpunkt" der Schöpfung wissen, was "Gut" und "Böse" ist. Dazu beschworen wir die Dunkelheit hervor. Wir erschufen buchstäblich in unserem Geist die Idee, dass es Dunkelheit, die Abwesenheit von Gott, die Abwesenheit der allumfassenden Liebe und des Lichtes tatsächlich gäbe. Dazu verschlossen wir einfach unsere Sinne vor dem allgegenwärtigen Licht Gottes und stellten uns vor, dass dieses nicht hier ist, wo wir sind. Und aus dieser Vorstellung der Abwesenheit des Lichtes entstand die Notwendigkeit, auf die so bloß in unserer Vorstellung erschaffenen Dunkelheit zu re-agieren.

Plötzlich mussten wir um unser Überleben kämpfen, weil wir uns als von der gesamten Schöpfung getrennt erfuhren. Die Energie, die die alles nährende Quelle der gesamten Schöpfung zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort zur Verfügung stellt, war für uns selbst plötzlich nicht mehr verfügbar. Wir taten in unserer geistigen Vorstellung so, als ob diese Energie nicht da wäre. Wir ignorierten sie einfach, indem wir sagten: "Hier ist Dunkelheit. Hier ist keine Liebe. Wir sind getrennt, allein. Wir müssen jetzt selbst für uns sorgen." 

StreitIn der Konsequenz dieser Vorstellung, die wir als die allererste selbst-begrenzende und selbst-verleugnende Glaubensvorstellung sehen könnten, entstand die Notwendigkeit des Kampfes um die wenigen Ressourcen. Denn diese waren ja jetzt anscheinend nicht mehr in uns, sondern außerhalb von uns. Wir konkurrierten um die Lebensenergie der anderen, bestahlen uns gegenseitig um unser Lebensrecht, um so die für uns nicht mehr unbegrenzt verfügbare Lebensenergie ausgleichen zu können. Der Glaube an den allumfassenden Mangel war geboren und ersetzte den Glauben an die allumfassende Liebe und das allumfassende ewige Leben. Die Erfahrung des Sterbens und des physischen Todes war geboren. 

Doch tief in uns spürten wir Schuld. Es war eine so unendlich große Schuld, Gott, unsere wahre Quelle im wahrsten Sinne des Wortes verleugnet und aus unserem Leben geschoben zu haben, dass wir den Schmerz nicht ertragen konnten. Und so begannen wir, diese Schuld nach Außen zu projizieren. Die anderen waren nun "schuld" an unserem Unglück, und sie mussten dafür büßen. Wir griffen diejenigen, auf die wir unsere eigenen Schuldgefühle und unseren Schmerz projiziert hatten an, um uns gegen das zu verteidigen, was diese uns zugefügt hatten. Doch am meisten griffen wir Gott selbst an, weil wir uns schuldig fühlten. So entstand in unserem Geist das Bild eines wütenden, bösen Gottes, der uns verurteilte und mit der Verdammung und der Hölle drohte. Doch in Wahrheit hatten wir uns selbst verurteilt, uns selbst in die Hölle geschickt. Es ist die Hölle, die wir hier auf der Erde tagtäglich neu erschaffen, wenn wir die Umwelt zerstören, die Natur, die Tiere und die Menschen bestehlen und ausbeuten, Kriege anzetteln und dabei die Zerstörung unseres gesamten Planeten billigend in Kauf nehmen. 

In unseren individuellen Lebenserfahrungen ist dieses unterschwellige Gefühl von Schuld das, was uns daran hindert, unser gesamtes Potenzial zu leben und die unendliche Freude der Erfüllung unserer Seelenvision und allumfassende Liebe zu erfahren. Alle Konflikte, ob in unserem Inneren oder im Außen, resultieren daraus, dass wir Schuld nach Außen projizieren und die Folgen dieser Projektionen als Manifestationen in unserem Leben erfahren. Wir greifen unbewusst an und ziehen dadurch den Angriff der anderen Person auf uns selbst. Doch in Wahrheit haben wir uns selbst angegriffen, indem wir unsere Wahrheit als alliebende, allverbundene Göttliche Schöpferwesen leugnen. 

Der Schlüssel zur Heilung und der Weg aus der Hölle

Die wunderbare Wahrheit ist: Gott hat uns nicht verdammt. Gott verurteilt uns nicht und Gott ist es auch nicht, der/die uns in die Hölle geschickt hat. Es gibt eine allumfassende, letztendliche Wahrheit, und diese Wahrheit hält unser Wahres Sein für alle Ewigkeit im Universellen Gedächtnis Gottes: Wir sind und waren niemals von Gott getrennt! Unser Göttliches Erbe wird von Gott für uns aufbewahrt bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns aus unserem tiefsten Herzen dazu entscheiden, unser Göttliches Erbe wieder anzunehmen und nach Hause zu Gott zurückzukehren. Wir brauchen dazu nichts weiter zu tun, als wieder unsere Augen zu öffnen und uns an die ewige Wahrheit zu erinnern, dass wir Gottes Kinder sind und das Göttliche Erbe in unserem Herzen halten. Sobald wir dazu bereit sind, die Wahrheit des Lichtes und der ewigen, allumfassenden Göttlichen Liebe wieder anzunehmen, leuchtet dieses Licht die vermeintliche Dunkelheit im wahrsten Sinne des Wortes hinweg. Das "Kartenhaus der Illusion" fällt zusammen, und wir fallen uns als die Göttlichen Brüder und Schwestern, die wir in Wahrheit sind, wieder glücklich in die Arme. Wir sind geheilt, heil, ganz, zuhause. 

Sühne und Versöhnung

Der Begriff der "Sühne" ist uns durch die Religionen oftmals in sehr negativer Weise vermittelt worden: Als eine Art Strafe, eine Rache Gottes, der wir ausgesetzt sind, und die wir erleiden müssen, um trotz all dem Bösen, das wir getan haben dennoch eine Chance auf den Himmel zu bekommen. Karma, eigentlich nur das Gesetz von "Ursache und Wirkung", wird so umgedeutet, dass wir eine karmische Strafe abdienen müssen, um von Gott wieder angenommen zu werden. Aber ist das nicht eine völlig verzerrte Art der Wahrnehmung, dass wir Gott für das Leid verantwortlich machen, welches wir selbst erschaffen haben, indem WIR Gott und uns selbst verleugnet haben? In unserer höllischen Welt steht wahrhaft alles auf dem Kopf. Alles ist verkehrt herum, verzerrt, seltsam, einfach "falsch". Diese Umkehrung aller Wahrheiten haben wir in unserem Bewusstsein erzeugt, als wir die größte Wahrheit von Allen, das Licht und die ewige Liebe Gottes leugneten und so die Illusion der Dunkelheit erschufen. 

In dem wunderbaren Buch "Ein Kurs in Wundern" wird der Begriff der "Sühne" neu gedeutet: Es ist in Wahrheit die Korrektur eines Irrtums, die Wiederherstellung der allumfassenden Wahrheit in unserem Bewusstsein. Nicht mehr und nicht weniger! Und im Begriff der Sühne steckt ja auch das Wort "Versöhnung". Und das bedeutet nichts anderes, als dass sich die Sohnschaft Gottes, die Söhne Gottes wieder als das erkennen, was sie sind: Söhne und Töchter Gottes, Kinder Gottes, Göttliche Geschwister, die das gesamte Wunder Gottes geerbet haben und in unendlicher Freude und Erfüllung miteinander teilen. Die Sühne im Sinne der Korrektur unseres Irrtums führt uns zur Versöhnung, zur Rückkehr in die Einheit der Göttlichen Familie, in die Einheit und All-Verbundenheit der Schöpfung.

Und hier kommt der "geheime" Schlüssel ins Spiel: Die Vergebung

Auch das Wort "Vergebung" ist im Sinne der Religionen negativ besetzt: Wir werden dazu angehalten, im Sinne von "vergessen und vergeben" unseren Feinden die Hand zu reichen, auf Rache zu verzichten. Diese Art der Vergebung hat nur ein Problem: Unsere inneren und äußeren Verletzungen heilen dadurch nicht. Es gährt auf einer nun unterbewussten und unbewussten Ebene in uns weiter. Der Schmerz der Tat blockiert auf einer tiefen inneren Ebene unsere Lebensenergie und hindert uns daran, befreit von den Folgen der Tat, befreit von der Ent-Täuschung und der Angst zu leben. Auch der Täter spürt dies. Selbst wenn Opfer und Täter sich die Hand reichen, bleibt dies eine äußere Geste, die zumeist im Inneren keine bleibende Wirkung hat. Ebenso wie die alten Schmerzen und Verletzungen des Opfers diesen oft ein ganzes Leben lang begleiten - oder noch viele weitere Leben, bleibt der Täter auf einer bestimmten Ebene in seiner Schuld und wird selbst dann, wenn er die Folgen seiner Tat allumfassend begriffen hat in dieser Schuld gefangen bleiben und so niemals frei sein. 

VerbindungWahre Vergebung bedeutet jedoch etwas ganz anderes: Wahre Vergebung stellt unseren ursprünglichen Zustand der Ganzheit, des Heil-Seins, der Göttlichen Vollkommenheit wieder her und macht uns, sowohl als Opfer als auch als Täter wieder frei. Wahre Vergebung kann nicht auf der Ebene des Verstandes oder des Willens erfolgen oder erreicht werden, sondern ausschließlich auf der Ebene des Herzens und der Seele. Hierzu müssen wir uns tief in unserem Herzen auf die Seelenebene begeben und sowohl uns selbst, als auch den Täter, dessen Opfer wir sind, oder das Opfer, dessen Täter wir waren in seiner vollkommenen Göttlichen Wahrheit und Ganzheit zu sehen erlauben. Wir erkennen auf dieser Ebene, dass sowohl wir selbst immer vollkommene, GANZE Göttliche Wesen waren, sind und immer sein werden, als auch der Andere ein vollkommenes, GANZES Göttliches Wesen war, ist und immer sein wird. Auf der Ebene der Seele gibt es keine Unvollkommenheit, keine Verletzung, keine Schädigung.

In unserem physischen Bewusstein halten wir die schädliche Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit unserer Täter-Opfer- und Opfer-Täterbeziehungen - auch bei "formaler" Vergebung - aufrecht, indem wir die Verletzung, den Schmerz und die Schuld als Realität aufrecht halten. Das Opfer hält die Schädigung, den Schmerz, die Verletzung aufrecht, damit der Täter in seiner Schuld bleibt und Wiedergutmachung leistet. Der Täter spürt auf einer tiefen Ebene seine Schuld und hält damit auch die Verletzung des Opfers aufrecht, da er seiner Schuld nicht entrinnen kann. Erträgt er den Schmerz seiner Schuld nicht, so kann dies dazu führen, dass er die Schuld auf die Opfer projiziert und damit seinen Angriff, seine Tat rechtfertigt. So vervielfacht sich die Schuld und der Täter kann sich in immer mehr weitere Taten verstricken im Glauben, seine Projektion würde ihn von seinen Schuldgefühlen und damit seinen Gefühlen der Wertlosigkeit befreien. Umgekehrt kann das Opfer, das zutiefst an seinen Schmerzen und Verletzunge leidet weitere Taten anziehen, um so auf den Schmerz aufmerksam zu machen. Es projiziert den Schmerz auf weitere Menschen, die so unbewusst ebenfalls zu Tätern werden können.

In der "Wahren Vergebung" lösen wir diesen Teufelskreis auf. Wir erkennen sowohl uns als auch den anderen wieder als vollkommene Göttliche Wesen an. Wir erkennen an, dass die Verletzung, die Tat auf der Ebene des Absoluten niemals geschehen ist und niemals geschehen kann - und damit nehmen wir unser Heil-Sein, unsere Ganzheit wieder an und befreien unseren kosmischen "Mitspieler" ebenso aus diesem Teufelskreis. 

Alle Selbstbegrenzungen, die wir in unserem Leben erfahren und die uns letztlich daran hindern, unser ganzes Potenzial zu verwirklichen und zu leben (oder eben unsere Versuche durchkreuzen, die Verwirklichung unserer größten Seelenwünsche zu manifestieren) rühren letztendlich aus unserer Illusion der Getrenntheit, der Leugnung des allgegewärtigen Lichtes Gottes. Im Prozess der Vergebung beginnen wir, die allumfassende Wahrheit der Schöpfung Stück für Stück wiederherzustellen und befreien uns somit von unseren selbstauferlegten Begrenzungen. Und gleichzeitig befreien wir damit unsere Göttlichen Brüder und Schwestern (die Menschen, die in unserem Leben mit uns verbunden sind) von ihren selbstauferlegten oder von uns auf sie projizierten Begrenzungen. 

Seelenkommunikation - Der Prozess zur Vergebung auf Seelenebene

Als ich diese essenziellen Zusammenhänge unserer selbsterschaffenen Realität mit unseren Täter-Opfer-Beziehungen erkannte, begann ich damit, einen Prozess zu erarbeiten, der die Vergebung auf Seelenebene ermöglicht. Diesen Prozess nenne ich "Seelenkommunikation", weil er die direkte Kommunikation zwischen Seele und Seele auf der non-dualen Ebene, der Ebene außerhalb der Illusion der Getrenntheit ermöglicht.

Ich habe diesen Prozess mittlerweile mit vielen Menschen durchgeführt, sowohl in der Einzelarbeit, als auch in Seminaren. Er funktioniert auf erstaunliche Weise und hat bisher nahezu immer fast unglaubliche, wunderbare positive Veränderungen im Leben der Teilnehmer ermöglicht. Sowohl Beziehungen zwischen den Teilnehmern und ihren Eltern, als auch Beziehungen zu den Kindern, zu Berufskollegen oder anderen Menschen konnten geheilt werden, und das, ohne dass die Betreffenden (die Eltern, die Kinder...) von der Durchführung des Rituals wussten. 

Auf der Seelenebene wird also immer ein Heilprozess, ein Prozess der Ganz-Werdung initiiert, wenn wir dazu bereit sind, unsere letztendliche Wirklichkeit als Göttliche Brüder und Schwestern anzuerkennen und unser Heil-Sein für uns selbst anzunehmen. Wir sind dann befreit und können fortan das Potenzial nutzen, von dem wir bis dahin glaubten, es werde entweder durch die "Schuld" unserer kosmischen Mitspieler blockiert oder wir würden es durch unsere eigene Schuld nicht verdienen, unser Potenzial zur Erfüllung zu bringen. Auch im Fall von physischen Verletzungen kann mit Hilfe der Vergebung ein Heilprozess in Gang gesetzt werden, denn Krankheiten und körperliche Einschränkungen brauchen nicht länger aufrecht erhalten zu werden, wenn der Grund für ihre Entstehung nicht mehr vorhanden ist.

Darüberhinaus kann uns der Prozess der Seelenkommunikation auf wundervolle Weise dazu dienen, mit unserer eigenen Seele in Kontakt zu kommen und so durch unser Göttliches Selbst Führung zu erhalten. 

In meinem ReCreate®-Wochenend-Seminar "Seelenkommunikation" hast Du die Möglichkeit, diesen Prozess kennenzulernen und selbst zu erfahren. Dabei hast Du die Chance, mit Unterstützung der Gruppe eigene Heil- und Befreiungsprozesse in Gang zu setzen. Im Rahmen des Seminars lernst Du, wie Du den Prozess der Seelenkommunikation für Dich selbst auch zuhause anwenden kannst, um in eigener Regie damit weiter zu arbeiten. Zusätzlich erfährst Du, wie Du den Prozess nutzen kannst, um Antworten von Deiner eigenen Seele auf aktuelle Lebensprobleme oder -Situationen zu erhalten.

Das ReCreate®-Wochenend-Seminar "Seelenkommunikation" findet von Samstag, 12. August bis Sonntag, 13. August 2017 im Hotel Hofgut Imsbach im nördlichen Saarland statt. Anmeldeschluss ist der 21.07.2017. Ausführliche Informationen zum Seminar "Seelenkommunikation" findest Du unter diesem Link.

Bildquellen: "Wolkenhimmel mit Herz" © Martin Heinz, "Couple arguing" © xalanx - www.clipdealer.de, "On The Seventh Heaven" © petarpaunchev - www.fotolia.com



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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Mai 2017 um 20:54 Uhr
 
Deine Fragen an das Leben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 14:48 Uhr

ImpulseHast Du auch während Deines ganze Lebens Fragen an das Universum oder an das Leben gestellt, weil Du wissen wolltest wie das Leben wirklich "funktioniert" und warum bestimmte Dinge so sind, wie sie sind, und nicht anders? Wenn ja, so dürftest Du mit einem Großteil der Menschheit in guter Gesellschaft sein. 

Auch mir ging es so und geht es auch heute noch so, dass ich nicht aufgehört habe zu fragen. Nicht aufhören zu fragen und ganz ernsthaft nach Antworten suchen ist das, was uns in unserem Bewusstsein und in unserem Verständnis des Lebens und der Schöpfung wirklich voran bringt. Wir suchen in der Regel zunächst in äußeren Quellen (den Eltern, den Verwandten, den Freunden, in Religionen, Büchern, Filmen, spirituellen Lehrern) nach Antworten. Doch irgendwann stellen wir dann fest, dass immer noch Fragen offen bleiben oder dass die Antworten, die wir bisher erhalten haben uns nicht zufrieden stellen oder dass diese schlicht und einfach nicht stimmig, nicht "richtig" sind. Etwas tief in uns sagt uns, dass die Wahrheit anders ausschaut. Und dann beginnen wir mit der Suche in uns selbst. Wir beginnen, den direkten Kontakt zur Quelle zu suchen und die Anworten in unserem eigenen Herzen zu finden.

Ich selbst bin genau diesen Weg gegangen und nun seit einigen Jahren dabei, eigene Antworten zu suchen und habe diese auch gefunden. Das heißt nicht, dass mein Fragen ein Ende hat, sondern es heißt, dass mein Verständnis sich jetzt in einem Prozess des stetigen Wachstums befindet und ich jeden Tag neue Antworten erhalte nd eine neue Tiefe in meinem Bewusstsein finde. JETZT ist die Zeit reif und drängt förmlich danach, meine Antworten in Buchform zu Papier zu bringen. Das Projekt ist bereits gestartet und einige Kapitel sind vollendet. Ich möchte diese nun ganz konrekt auch mit Antworten erweitern, die ich explizit auf bestimmte Lebensfragen erhalten habe. Dazu ist es mir sehr wichtig, auch auf Fragen zu antworten, die andere Menschen an das Leben gestellt haben oder noch stellen. An dieser Stelle kannst Du mir helfen, indem Du mir Deine Fragen an das Leben schickst. Die Beantwortung dieser Fragen (soweit ich Antworten gefunden habe oder noch finde) wird Teil des Buches sein, entweder eingearbeitet in die ausführlichen Erläuterungen der "großen Zusammenhänge" des Lebens und der Schöpfung oder der Kapitel über die einzelnen Lebensbereiche, oder in einem separaten Kapitel, in welchem all die Fragen Platz finden, die in den Themenkapiteln keinen Platz gefunden haben.

Als Dankeschön für Deine Antwort erhältst Du einen Seminargutschein über 10,- €, den Du bei der Buchung des nächsten Seminares einlösen kannst. 

Herzlichst

Martin Heinz

Deine Fragen an das Leben

Mit diesem Formular kannst Du mir Deine Fragen an das Leben zuschicken. Dabei geht es nicht um persönliche Fragen (Fragen aus und zu persönlichen Lebenssituationen), sondern um Fragen, die Du im Laufe Deines Lebens ganz allgemein zum Leben gestellt hast. Es sind also Fragen gemeint, die auch andere Menschen an das Leben stellen könnten und deren Beantwortung in allgemeinem Interesse ist.

Du kannst mir auch Fragen senden, auf die Du mittlerweile Deine eigenen Antworten gefunden hast. Es müssen also nicht nur Fragen sein, nach deren Antwort Du noch suchst.

Als Dankeschön gibt es für Dich einen Seminargutschein über 10,- €. Wenn Du diesen erhalten möchtest, trage bitte Deinen Namen und Deine Anschrift und e-Mail vollständig in das Formular ein. Bitte beachte, dass pro Person nur ein Gutschein vergeben wird und dass Gutscheine weder akkumuliert, noch an Dritte übertragen werden können. Der Gutschein hat eine Gültigkeit von 3 Jahren ab Ausstellungsdatum.

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Bildquelle: © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Oktober 2015 um 19:55 Uhr
 
Leichtigkeit anstatt Kampf - Die schöpferische Kraft der Gegenwärtigkeit verstehen und nutzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 13. September 2015 um 18:50 Uhr

WolkenherzWieviel Deiner Lebenszeit verbringst Du in Deiner Vergangenheit? Und wieviel Deiner Lebenszeit verbringst Du in Deiner (noch ungeschriebenen) Zukunft? Und was an Lebenszeit bleibt übrig, in der Du Dir wirklich des gegenwärtigen Moment des JETZT voll und ganz bewusst bist und präsent - gegenwärtig - bist?

Die bei weitem meisten Menschen richten ihre Aufmerksamkeit zu 99% auf den inneren Film der Gedanken, der sie entweder über die Vergangenheit nachsinnen lässt, oder sich um die Zukunft sorgen lässt. Der gegenwärtige Augenblick bleibt nahezu vollkommen unbeachtet und wird fast vollständig von den durch frühere Erlebnisse und die Konditionierung der Kindheit erzeugten Emotionen oder von Zukunftsängsten überlagert. Dazu kommen dann die Wunschvorstellungen, wie sich die Zukunft ändern soll, damit das im Wesentlichen durch die Gesellschaft und die Medien kollektiv geprägte Bild des Ideal-Lebens erfüllt wird, um endlich zur Erfüllung zu gelangen.

Doch dieses "Leben außerhalb des JETZT" führt zutiefst zu Leid, zu Schmerzen, zu einer permanenten Unerfülltheit und zum Unglücklich-Sein. Wir glauben, dass wir den ungewünschten IST-Zustand unseres Lebens zum WUNSCH-SOLL-Zustand bringen können, wenn wir nur genügend Widerstand leisten und gegen das kämpfen, WAS IST. Das Ergebnis ist jedoch eine unglaublich große Spannung zwischen dem IST-Zustand und dem vermeintlichen SOLL-Zustand, der uns mehr und mehr krank macht und uns vor allem immer mehr von dem entfernt, was wir in Wahrheit sind: Wir verlieren den Kontakt zu unserem Inneren, die Verbindung zu unserem wahren, Göttlichen Selbst, welches viel mehr ist, als das sterbliches und von äußeren Umständen abhängige menschliche Wesen, das wir zu sein glauben. Wir verlieren damit letztlich auch die Verbindung zum wahren Geschenk des physischen Seins und damit zum eigentlichen Sinn der Welt der Form als Werkzeug, unser Selbst zum Ausdruck zu bringen und damit uns als vollkommene und göttiche Schöpferwesen zu erfahren. 

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft: Was ist real?

Schließe einmal Deine Augen und fühle in Dich hinein. Wenn Du dabei versuchst, Dich selbst als Wesen so umfassend wie möglich wahrzunehmen, wirst Du feststellen, dass Du selbst die Konstante in Deinem Leben bist. Es gibt einen ewigen Teil von Dir, der sich durch das Leben hindurch bewegt, während das Leben ähnlich wie die einzelnen Bilder eines Filmstreifens an Dir vorbei, oder genauer ausgedrückt, durch Dich hindurch läuft. Du erlebst Deine Geburt, die Zeit Deiner Kindheit, Deine Schulzeit, die Ausbildung, den ersten Job, die erste Liebe, Deine Beziehung und vielleicht auch Heirat mit einer Partnerin oder einem Partner, dann vielleicht eine Zeit, in der Du eigene Kinder bekommst und sie groß zieht, u.s.w.. Doch alle diese Momente in Deinem Leben finden im JETZT statt. Zur Vergangenheit werden sie erst, wenn Du zum nächsten Moment des JETZT übergehst und Dich an einen vergangenen Moment des JETZT erinnerst. Die Zukunft existiert dabei nur als Vorstellung vor Deinem inneren Auge.

Und wann kannst Du etwas in Deinem Leben verändern, eine Entscheidung treffen, irgend etwas tun oder nicht tun? Nur im JETZT! Und nur im JETZT kannst Du einen schöpferischen Einfluss ausüben, indem Du den Samen für das legst, was sich in der Zukunft manifestieren wird. Dagegen kannst Du nichts aus Deiner Vergangenheit verändern, denn diese ist bereits geschehen. Du hast lediglich die Möglichkeit, die Art und Weise zu verändern, in der die Vergangenheit heute z.B. durch die mit ihr verknüpften Erinnerungen Emotionen in Dir auslöst und damit in Dir eine subjektive Erfahrung erzeugt. 

Und was nützt es Dir, permament über die Zukunft nachzudenken? Ganz real: Gar nichts! Die Zukunft ist noch nicht geschehen, und alle Handlungsmöglichkeiten, die für Dich existieren, existieren nur unter den gegenwärtigen Umständen im JETZT. Das bedeutet, dass Du, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf die Verwirklichung zukünftiger Wünsche oder die Verhinderung möglicher zukünftiger Probleme richtest, keine Aufmerksamkeit mehr im JETZT hast. Du kannst also nur auf die Umstände reagieren und in konstruktiver Weise agieren, die in diesem einen Moment und Augenblick des JETZT da sind. 

Dies bedeutet, dass nur der gegenwärtige Augenblick Dir die Möglichkeit gibt, schöpferisch tätig zu sein. Was Du jetzt in diesem Moment tun kannst, ist alles, was Du tun kannst. Gibt es im Moment keine ideale Handlungs-Option, dann nutzt es nichts, gegen diesen Umstand innerlich Widerstand aufzubauen und zu kämpfen. Es empfiehlt sich, das, was jetzt IST als in diesem Moment gegeben hinzunehmen. Das nimmt Dir die Spannung zwischen IST-Zustand und dem ersehnten SOLL-Zustand aus Deinem Körper und minimiert den Schmerz. Was jetzt in diesem Moment gerade in Deinem Leben ist, ist das, was in der Vergangenheit durch Dich und das mit Dir verbundene Kollektiv gemeinsam erschaffen wurde. Es ist bereits da und diese Schöpfung kann daher nicht mehr rückgängig gemacht werden. Du kannst nur auf dem, was jetzt gerade da IST aufbauen und aus diesem IST-Zustand heraus Veränderungen initiieren. Dabei hast Du immer nur die Möglichkeiten, die sich Dir gerade jetzt zur Verfügung stellen. Also: Behalte die Ruhe und tue einfach, was gerade jetzt zu tun möglich ist. Wenn es keine Option gibt, akzeptiere den momentanen Zustand und lasse los (Hingabe). Sei einfach offen dafür, dass sich Dir dann - sobald Du bereit bist - die geeigneten Handlungsmöglichkeiten offenbaren werden. Auf diese Weise verschwendest Du keine Energie mit innerem Kampf und Widerstand, und Dein "Leiden" sowie Dein "Schmerz" werden auf ein Minimum reduziert. 

Gegenwärtigkeit - Der Schlüssel zu einem SEINS-Zustand außerhalb der Begrenzung von Raum und Zeit

Du kannst Dein ganz normales, alltägliches Leben zu Deiner spirituellen Praxis machen. Versuche dazu, mehr und mehr Deine Aufmerksamkeit auf den augenblicklichen Moment zu richten, ohne noch irgendwelche Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft zu haben. Versuche, diesen Moment des JETZT ganz bewusst mit allen Deinen Sinnen wahrzunehmen. Du kannst jede Tätigkeit zu einer Art ZEN-Meditation machen: Das Anziehen, das Putzen, das Geschirrspülen, das Rasenmähen, das Kochen, das Essen, die Arbeit in Deinem Job.... Was immer Du tust, tue es ganz bewusst und nimm dabei wahr, was Du erlebst. Damit verändert sich die Erfahrung Deines Lebens auf umfassende Weise, und Du entdeckst eine völlig neue Qualität in Deinem Leben. 

WasserfallBesonders herausfordernd sind Situationen, in denen Du mit Schwierigkeiten konfrontiert wirst oder eine Auseinandersetzung mit einem anderen Menschen droht. Hier ist es essenziell, dass Du zum "neutralen Beobachter" Deiner eigenen Emotionen wirst. Kommt Ärger, Wut oder Schmerz hoch? Beobachte diese Gefühle und tritt innerlich einen Schritt zurück, damit diese Gefühle Dich nicht überwältigen und zu einer "emotionalen Reaktion", beispielsweise einem Wutausbruch, einem Angriff oder einer Verteidigung Deines Egos führen. Dein Ego ist die Identität, die Dein Verstand basierend auf Deiner Vergangenheit und einer (eingebildeten Zukunft) erschafft, und mit der es sich identifiziert. Dein Ego-Verstand kann nur außerhalb des JETZT existieren, da es seine einzige Funktion ist, subjektive Daten aus der Vergangenheit zu sammeln, basierend auf diesen Daten Deine augenblickliche Situation zu bewerten und zu verhindern, dass Deiner sterblichen, physischen Persönlichkeit "etwas geschieht". Dein Ego-Verstand hat keine Verbindung zu Deinem wahren, unbegrenzten und unsterblichen vollkommenen Göttlichen Selbst. Es definiert sich ausschließlich aus dem Vergleichen mit äußeren Umständen und ist vollkommen an Deine physische Existenz gebunden. Es glaubt an den Mangel und daran, dass nur der Stärkere, der Fittere überlebt. Bist Du mit Deinem Bewusstsein dagegen vollkommen im jetzigen Moment präsent, verschwinden alle Gedanken und Erinnerungen an die Vergangenheit, ebenso wie alle auf eine mögliche Zukunft gerichteten Sorgen und Ängste sich auflösen. Du bist dann in diesem Moment frei von allem, was Dich daran hindert, Dein höchstes Potenzial basierend auf dem Umstand, der sich Dir gerade zeigt vollkommen zum Ausdruck zu bringen. Du bist nun vollkommen im SEIN, und alle Deine Handlungen oder Nicht-Handlungen ergeben sich aus diesem inneren SEINS-Zustand. Dieser Zustand der vollkommenen Gegenwärtigkeit lässt jedwedes Urteil und Vor-Urteil verschwinden und Dich das, was IST in seiner reinen und unverfälschten Form erleben und damit in angemessener Weise mit dieser Situation umgehen. 

Wenn Du anfängst, Dich mehr und mehr bewusst in diesen Zustand der Gegenwärtigkeit, des SEINS in der Gegenwart zu begeben, wirst Du Dir zunächst mehr und mehr der alten schmerzlichen Erinnerungen Deines Emotionalkörpers und Mentalkörpers bewusst. Du kannst diese Schmerzen körperlich spüren und sie verführen Dich leicht dazu, in die Abwehr, die Verteidigung, das Recht-Haben, das Gewinnen, das Besser-Sein zu gehen. Doch gerade jetzt ist es wichtig, gegenwärtig zu bleiben, um diese aufsteigenden Emotionen mit den Göttlichen Augen Deines Wahren Selbstes zu beobachten - ohne sie zu verurteilen, zu verdammen oder weg zu wünschen. Das Verbleiben in der Beobachter-Position und die Wahl, diese Emotionen gerade jetzt NICHT auszuagieren, sondern sie liebevoll als das, was eben gerade ist zu umarmen wird Dir helfen, auf einer hohen Bewusstseinsebene zu verweilen und den alten zerstörerischen und selbstzerstörerischen Emotionen keine weitere Nahrung zu geben. Ihre Energie wird sich abbauen, und ein Prozess von Transformation und Heilung wird einsetzen. Hier ist es ganz wichtig, dass Du Geduld mit Dir hast, denn über Jahrzehnte hast Du es Dir antrainiert, aus dem Ego heraus zu handeln. Nun musst Du Dich quasi umprogrammieren und Deine Macht vom Ego zurückfordern und diese Deinem Wahren Selbst, Deinem Göttlichen Selbst übergeben. Dies ist der erste Schritt, um "den Himmel" in Dein Leben zu bringen!

Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei Deinem Weg in ein Neues Bewusstsein!

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquellen:  "Wolkenhimmel-Herz" und "Wasserfall": © Martin Heinz

Literaturempfehlungen:

Zur Vertiefung dieses Themas möchte ich Dir das Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle empfehlen. Das Buch gibt es übrigens auch als ungekürztes Hörbuch, gelesen von Eckhart Tolle selbst.




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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Oktober 2015 um 19:54 Uhr
 
Sinn und Nicht-Sinn der "Erleuchtung" - Wahrheit, Illusion und Täuschung im Kontext unseres Schöpfer-Daseins PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Freitag, den 15. Mai 2015 um 13:34 Uhr

SchöpfungsprinzipWas ist "Erleuchtung", und warum sollten wir sie anstreben oder nicht anstreben? Wozu "dient" Erleuchtung überhaupt und welchen "höheren Sinn" hat Erleuchtung? Und was haben Erleuchtungs-Erfahrungen mit positiver Realitätsgestaltung innerhalb unseres Seins in der 3. Dimension, der physischen Dimension zu tun? Was haben die 5. Dimension und der Aufstieg der Menschheit in die neue Bewusstseinebene mit Erleuchtung zu tun? Und in welchem Zusammenhang stehen die Bewusstseinsebenen der 5. und der höheren Dimensionen mit unserem Bewusstsein in der 3. Dimension? Diese Fragen möchte ich gerne in folgendem Artikel anreißen.

Der Ausgangspunkt: Unsere Motive, die Realität zu verändern

In den meisten Fällen beginnen wir erst dann damit, etwas in unserem Leben verändern zu wollen, wenn wir in eine tiefe Lebenskrise geraten, aus der mit keinem Mittel unseres Verstandes ein Ausweg gefunden werden kann. Bei vielen Menschen ist es eine unerwartete schwere Erkrankung, der Zusammenbruch einer Liebesbeziehung, eine schwere materielle Krise, der Verlust des Arbeitsplatzes, der Verlust einer geliebten Person. Wenn nichts mehr aus unserer "Erfahrungskiste" funktioniert, sind wir gezwungen, entweder in der Krise unterzugehen, oder einen völlig neuen Weg einzuschlagen. Oft führt dieser Weg zu einem größeren Wachstumsschritt in unserem Bewusstsein, auch wenn wir dies nicht "sehen" können, während wir noch mitten in der Krise stecken. 

Viele spirituelle Lehrer und Coaches versprechen, mit allen möglichen mentalen und energetischen Techniken ein "Zaubermittel" an die Hand geben zu können, mit denen sich alle problematischen Lebensumstände quasi im Handumdrehen lösen lassen. Der enorme Erfolg von Büchern und Filmen wie "The Secret" und "Die Schicksalsgesetze" zeigt, dass die Menschen nach jedem Mittel greifen, das die Problemlösung ohne größeren Aufwand verheißt. Dies ist leider ein Phänomen in unserer heutigen konsumorientierten Gesellschaft: Wir wollen alles, und das möglichst sofort, ohne jedoch allzuviel dafür einsetzen (geben) zu müssen. Es ist ja auch einfacher, sich gegen Schmerzen vom Arzt eine Tablette verschreiben zu lassen, als den Ursachen der Schmerzen auf den Grund zu gehen. Und wenn die Therapie des ersten Arztes nicht funktioniert, war der Arzt eben nichts, und ein anderer Therapeut muss her. Doch dass Veränderungsprozesse sehr viel mit "Arbeit" zu tun haben, davon möchten die wenigsten Menschen wirklich etwas wissen. Es soll schnell und effektiv funktionieren und möglichst keine Arbeit machen. Und "der Andere" ist dafür verantwortlich, ob es einem selbst gut geht, oder nicht. 

Für viele Menschen, die in eine schwere Krise geraten oder größere Herausforderungen bewältigen müssen, beginnt der Weg zunächst auf diese Weise des "Hilfe-Konsumierens". Manchmal gelingt es, das Problem zu lindern. In den allermeisten Fällen jedoch kehren die Probleme zurück - immer wieder und wieder - bis der oder die Betreffende erkennt, dass es um eine Veränderung im Inneren geht, die aus eigener Kraft und Anstrengung angegangen und umgesetzt werden muss.

Gerade im spirituellen Bereich ist der Markt übervoll mit Angeboten, die immer neue und unglaublichere Techniken anbieten, um jedes Problem sofort zu beseitigen. Da wird die Quantenphysik bemüht, ebenso wie die Neuprogrammierung unseres Gehirns durch Mentaltechniken. Doch eines wird dabei vergessen: Unser Bewusstsein!

Tatsächlich SIND wir Bewusstsein, und unser gesamtes Leben mit sämtlichen inneren und äußeren Umständen sind AUSDRUCK der Bewusstseinsebene, auf der wir uns selbst individuell befinden. Bewusstsein erstreckt sich über alle Dimensionen bis hin zur Quellebene. Bewusstsein ist nicht gebunden an Raum und Zeit, Dualität oder Nicht-Dualität. Bewusstsein ist die Essenz, sogar die einzige "wahre" Essenz der gesamten Schöpfung, der Baustoff der Göttlichen Quelle selbst. Wird uns dies klar, so können wir zu der Erkenntnis gelangen, dass auch die höchste und allumfassende Form des Bewusstseins - ich nenne sie hier "Göttliches Bewusstsein" - als "Göttlicher Funke" oder "wahrer Wesenskern" in uns vorhanden sein muss. 

Wenn wir also Bewusstsein sind, und wenn alle unsere Lebens- und Erfahrungsumstände aus dem Bewusstsein heraus resultieren, das wir gerade "leben", dann können unsere Lebens- und Erfahrungsumstände ausschließlich (!) über eine Veränderung unseres Bewusstseins verändert werden. Dies geschieht, indem wir aus einer bewusstsen Absicht heraus in jedem Moment eine Form des Bewusstseins für uns wählen, die unserem Ideal entspricht. Ob uns dies gelingt, hängt im wesentlichen davon ab, in wieweit wir unseren Fokus der Wahrnehmung der Realität auf äußere Phänomene (wie z.B. das, was uns in der materiellen Welt begegnet) oder auf unser inneres, wahres Sein richten. Wir finden hier also zwei Welten, die sich in dramatischer Weise voneinander unterscheiden: Eine Welt der voneinander getrennten und scheinbar unabhängigen Objekte, welche in chaotischer Form miteinander interagiert - und oft nicht unserer Kontrolle unterliegt, und einer Welt, die das gesamte Universum und die ganze Schöpfung in sich enthält - und vollständig in unserem Herzen liegt.

Geben wir der "äußeren" Welt der Phänomene die "Schuld" für die Art und Weise, wie wir das Leben erfahren, so suchen wir die Lösung aller Probleme in "äußeren" Werkzeugen und Ritualen mit der Hoffnung, dass diese all das, was nicht unter unserer Kontrolle ist in unsere Kontrolle bringen. Wir versuchen das "Unmögliche", indem wir zum einen die Aussage machen, das wir von der Welt da draußen getrennt sind, und zum anderen behaupten, dass wir diese Welt mit unserer Schöpferkraft verändern können. Entweder ist diese Welt von uns getrennt, oder sie ist es nicht. 

Doch was ist nun "wahr"? Wir können dieses Rätsel nur dann ergründen, wenn wir uns auf eine andere Bewusstseinsebene begeben, in der wir die Illusion aufdecken und die wahre Struktur der Schöpfung erkennen. Hierzu müssen wir den begrenzenden Raum der Dualität verlassen und in das Reich der Nicht-Dualität eintreten, also unsere 3. Dimension transzendieren, um idie Bereiche der 5. Dimension und höher wahrnehmen zu können. Dies genau geschieht, wenn wir ein "Erleuchtungs-Erlebnis" haben.

Erleuchtungs-Erlebnisse und ihre Konsequenzen

MeditationEs gibt viele spirituelle Praktiken ("technische" Wege), ein Erleuchtungs-Erlebnis zu erfahren. Die meisten dieser Wege kanalisieren höhere spirituelle Energien in unserem Körpersystem und öffnen unsere Wahrnehmung für mehr oder weniger begrenzte Zeiträume für die höheren Dimensionen. Wer einmal ein solches Erlebnis erfahren hat, ist so fasziniert und beGEISTert von dieser Erfahrung der totalen Liebe und Freiheit, dass er sich schwer damit tut, wieder in die gewohnte 3D-Welt zurückzukehren. Dies vor allem deshalb, weil in vielen Fällen der wesentliche Unterschied des Bewusstseins innerhalb und außerhalb der Dualität noch nicht verstanden wurde: Das EGO, welches nur innerhalb der Dualität existiert und für uns dort eben der Illusion erschafft, dass wir ein separates, vom Rest des Unviersums unabhängiges und "getrenntes" Individuum sind, dieses EGO nutzt eine solche Erfahrung sofort aus, um den "Trennungsanspruch" aufrecht zu erhalten: Wir sind nun "besser", "weiter entwickelt" als die Anderen. Und mit diesem Gefühl katapultieren wir uns direkt wieder aus der Erfahrung des EINS-SEINS heraus in die Trennungsillusion. Der "Absturz" in die nächste tiefe Krise ist vorprogrammiert - der Fall ist tiefer als je zuvor, denn während wir fallen, können wir die besondere Erfahrung des "Erleuchtet-Seins", des "EINS-SEINS" nicht wiederherstellen. 

Sollten wir also solche Erfahrungen "suchen", oder sollten wir lieber darauf verzichten? Und welchen Sinn und Zweck haben "Erleuchtungs-Erfahrungen"?

Tatsächlich gibt es einen höheren Sinn und Zweck dieser Erfahrung. Doch dieser Sinn und Zweck liegt nicht daran, dass wir uns "als etwas Besseres" oder "Weiteres" betrachten können, sondern der Sinn und Zweck dieser Erfahrung liegt einzig und alleine darin, die Schöpfung aus einem höheren Bewusstsein heraus zu verstehen und (!) das neue Verständnis des Bewusstseins in der Erfahrungs- und SEINS-Ebene, in der wir uns gerade JETZT befinden umzusetzen! Genau dies ist nämlich der Schlüssel für eine Veränderung unserer Lebensumstände, für ein Bewusstseinswachstum innerhalb der Dimension, in der wir uns gerade JETZT zum Ausdruck bringen. Dies nämlich ist die einzige Intention unserer Seele: Innerhalb des augenblicklichen Kontextes die höchstmögliche Ausdrucksform zu finden! Wir können uns nur dann in die nächste Bewusstseins- oder Dimensionsebene hinein bewegen, wenn wir alle Herausforderungen der Bewusstseins- oder Dimensionsebene bewältigt haben, in der wir uns gerade aufhalten. Dies macht auch deutlich, warum Erleuchtungserlebnisse als Versuch der Realitätsflucht immer zum Scheitern verurteilt sind und uns immer in einen Absturz, in einen Fall zurück auf unsere tatsächliche Bewusstseinsebene führen. Es gibt hier also keine Abkürzung, keine Technik, keine Praktik, mit der wir die Aufgaben, die sich uns stellen (oder besser gesagt: die wir uns von einer höheren Seelenebene aus selbst stellen) umgehen können. Wir müssen uns diesen Aufgaben, diesen Herausforderungen selbst stellen! Das kann niemand für uns  oder an unserer Stelle tun, sondern wir selbst sind es, die da durch müssen. Es ist also absolut eine Frage unseres Bewusstseins. Und dies erklärt auch - ganz global - dass eine umfassende Veränderung in der Welt nur und ausschließich über eine Veränderung des Bewusstseins erfolgen kann - von dem ein jeder von uns ein Teil ist.

Was geschieht während eines Erleuchtungs-Erlebnisses, und wie können wir dieses im eigentlich zugedachten Sinn nutzen?

Jeder Mensch kann unterschiedliche Arten von Erleuchtungs-Erlebnissen erfahren, und für jeden Mensch gibt es unterschiedliche Wege dorthin. Mein eigener Weg wurde durch die innere Suche nach der höheren Wahrheit der Schöpfung ausgelöst. Doch bevor ich dorthin kam, musste ich zunächst unendlich viele Schichten von Verletzungen und verzerrenden Mustern von mir herunter arbeiten. Der nächste Schritt war die Herzöffnung, verbunden mit der Bereitschaft, das Göttliche in Allem erkennen zu können. Ich musste mit einer bewussten inneren Entscheidung die Illusion des Getrenntseins aufheben. In einer Art dieser Erfahrung erlebte ich, wie plötzlich das gesamte Universum IN MIR war und ich darüber schwebte, alles umfassend. Es gab keine Trennung mehr, aber auch keinen Grund mehr, irgend etwas bestimmtes "zu wollen", denn ich spürte, dass ich bereits alles hatte. In einer anderen Art dieser Erfahrung spürte ich unendliche Liebe zu jedem Aspekt der Schöpfung, von den Menschen über die Tiere und Pflanzen bis zu den Steinen. Es war eine völlig ungerichtete Liebe, ohne Zweck, ohne Absicht, ohne Bedürfnis - einfach nur das Anerkennen der Vollkommenheit in jedem indiiduellem Ausdruck. Ganz klar möchte ich hier betonen, dass ich nicht erleuchtet bin! Ich sehe mich einfach als einen Menschen, den besondere Lebenserfahrungen zu einem spirituellen Weg geführt haben, der mir wiederum die Erweiterung meines Bewusstseins und weitere besondere Erfahrungen ermöglicht hat. Doch dies ist ein Weg - nicht mehr und nicht weniger, und ich stehe vor den gleichen Herausforderungen, wie andere Menschen auch. Was diese besonderen Erlebnisse in mir jedoch verändert haben war, dass ich fortan nicht mehr in Konzepten von "Trennung" denken und handeln konnte. Und das war angesichts der "normalen" und "tatgtäglichen" Erlebnisse durchaus sehr schmerzhaft, denn mir war von nun an sehr bewusst, in wie vielen unendlichen Aspekten des Lebens wir gegen die grundsätzlichen Gesetze des Lebens verstoßen und einem Teil der Schöpfung Schaden zufügen - und damit uns selbst schaden. Höheres Bewusstsein ist also gleichbedeutend damit, all die Diskrepanzen zu erkennen, die in unserem Leben in Bezug zum höheren "Göttliche" Ideal vorhanden sind. Wir spüren das Vollkommene in einem Menschen und die totale Verbundenheit, und dann erleben wir vielleicht, wie dieser Mensch gerade das Gegenteil dessen, was wir in ihm als seine höhere Wahrheit sehen zum Ausdruck bringt. Wir kommen also ganz bewusst in ein polares Spannungsfeld zwischen Licht und Dunkelheit, das wir nun viel stärker erfahren (weil wir mehr Licht zum Ausdruck bringen), als jemals zuvor. Ein Spannungsfeld strebt nach Ausgleich, und somit ziehen sich zwei Pole wechselseitig an, um sich gegenseitig "auszulöschen". Mit unserer 3D-Wahrnehmung des "normalen Lebens" können wir dieses Spannungsfeld nicht ausgleichen, und unser EGO ist schnell dabei, das Problem wieder mit den Mitteln des Verstandes lösen zu wollen, was natürlich nicht gelingen kann: Wir fallen wieder in die Bewusstseinsmuster der Dualität zurück und "verlieren" zum Teil unsere Erfahrung. 

An dieser Stelle kommt es nun darauf an, in welcher Weise wir die Erleuchtungs-Erfahrungen nutzen, die wir erleben durften. Es hilft uns nicht, einfach die Energie zu erhöhen und uns in 5- oder höher-dimensionale Gefilde zurückzuziehen (das, was wir gerade im Feld der Polarisierung erleben zu ignorieren), sondern wir müssen nun unser höheres Bewusstsein nutzen, um die spannungsgeladene 3D-Erfahrung zu transzendieren. Das können wir nur in einem Bewusstseinszustand außerhalb der Dualität, in dem wir uns zum einen verbunden und EINS fühlen mit den Menschen, Tieren, Pflanzen, materiellen und sonstigen Umständen der herausfordernden Erfahrung und den "Höheren Grund" und Sinn dieser Erfahrung erkennen. Im 5D-Bewusstsein sehen wir sofort, welchen Teil von uns selbst wir nun üben und ausarbeiten müssen. Genau darum geht es nämlich, die Meisterschaft über die 3. Dimension zu erlangen - nicht im Sinn eines "kontrollieren-Wollens", sondern im Sinn des bewussten Haltens der Wahrheit über uns selbst! Es geht darum, das Wissen über unser Wahres, Unendliches, Multidimensionales, Unsterbliches und Vollkommenes Göttliches Wesen in uns zu behalten - und das angesichts der äußeren Umstände. Dies verändert nämlich die Art und Weise, wie wir diese äußeren Umständer erleben und wie wir darauf reagieren. Wir handeln dann aus einem anderen Bewusstsein (SEINS-Zustand) heraus, als wir dies tun würden, wenn wir es nur ausgehend von unserem 3D-Bewusstsein tun würden. Eine andere Energie wird erzeugt, und diese führt zu einem anderen Resultat. Wir könnten auch einfach vor der Situation weglaufen und uns in irgend einen spirituellen Elfenbeinturm zurückziehen, doch dann würde irgendwann der Fall kommen - garantiert. Dies deshalb, weil unsere Seele nur - und ausschließlich - auf unser inneres Wachstum aus ist. Und wir können nur wachsen, uns ausdehnen, wenn wir uns den Herausforderungen stellen und sie bewältigen. 

Nun - derzeit befindet sich die gesamte Menschheit kurz vor dem "Aufstieg" in die 5. Dimension. Kein Wunder also, dass das Chaos und die Spannungen in der Welt dermaßen eskalieren, denn ein Großteil der Menschen ist noch nicht dazu bereit, einen wesentlichen Teil ihrer Energie vom Konsumieren abzuziehen und auf die Veränderung ihres inneren Seins, das Wachstum ihres Bewusstseins auszurichten. Immer noch glauben die meisten, dass es irgendwie schon weiter geht. Doch um die 5. Dimension meistern zu können, müssen wir erst einmal die 3. Dimension meistern, bevor sich diese mit der 4. Dimension in die 5. ausrollt. Wir müssen also lernen, unsere schöpferischen Gedanken in jedem Umstand immer auf das Positive, das Bestmögliche auszurichten - mit der Intention, immer nur das Bestmögliche für Alle zu beabsichtigen. Dies funktioniert nicht, so lange wir noch in den Existenzängsten der 3. Dimension gefangen sind, die durch die Illusion des Getrennt-Seins, den Glauben an den Mangel und an die Vertreibung aus dem Paradis gekennzeichnet ist. Tatsächlich sind wir es, die das Paradis neu erschaffen können, wenn wir bereit dazu sind, uns dieser Aufgabe ernsthaft zu stellen. Und: Die Schöpfung ist kollektiver Natur. Wir müssen es also zusammen - gemeinsam - angehen. Es braucht uns alle. 

Positive Realitätsgestaltung - Die Veränderung unserer Lebensumstände mit Hilfe eines "Höheren Bewusstseins"

WolkenherzWenn wir nun die Positive Realitätsgestaltung aus der Sichtweise der 5. Dimension betrachten, so ergibt sich ein vollkommen anderes Bild, eine andere Motivation des Schöpfer-Seins, als dann, wenn wir die Realitätsgestaltung von den "Bedingtheiten" der 3. Dimension aus betrachten. Sehen wir uns als sterbliche, abhängige, begrenzte und bedürftige phyische Körper-Wesen der 3. Dimension, so sind unsere Motive die Beseitigung von Mangel in allen Lebensbereichen (Geld, materielle Dinge, Liebe, Beruf, Erfolg, Gesundheit...). Wir versuchen die Veränderung der Realität hier, indem wir entweder die alten Strategien unseres Verstandes anwenden, die uns vielleicht in einem anderen Fall schon einmal geholfen haben, den "Worst Case", den schlimmsten anzunehmenden Ausgang des Ereignisses zu verhindern. Wenn dies misslingt, suchen wir nach (äußeren) "Werkzeugen", um die Realität zu manipulieren: Der Zauberspruch, das magische Ritual, die Mental-Manipulation, der Eingriff mit Hilfe energetischer Geräte, die Manipulation der Matrix. Und wir geben diesen "Werkzeugen" die Macht, das gewwünschte Ergebnis herbeizuführen. Wir selbst bleiben dabei machtlos, denn das Werkzeug hat die Macht (oder auch nicht). Dass es unser Glaube an die Funktionsweise des Lebens ist, die das eine oder andere Ergebnis herbeiruft oder es verhindert, das ist uns hier nicht bewusst. Es ist von daher nicht verwunderlich, dass die Anbieter von Seminaren, die "Techniken zur sofortigen Lösung aller Probleme" gleich welcher Art anpreisen, einen großen wirtschaftlichen Erfolg haben - ist es doch unbequem, für die nachhaltige Veränderung der Lebensumstände "hart arbeiten" zu müssen, anstatt einfach nur den Zauberstab einmal zu schwingen. Doch alle Versprechungen, Lebensumstände mit ein paar Tricks und ohne großen Aufwand zu verändern, sind schlicht und einfach die Unwahrheit - Illusion. Wenn wir etwas nachhaltig verändern wollen, müssen wir unser Bewusstsein verändern, vom unbewussten SEIN zum BEWUSSTEN SEIN gelangen. Dies geht nur über eine umfassende Erweiterung unserer Sichtweise des Lebens und seines eigentlichen und wahren Zwecks: Die Erweiterung unseres Selbstes im Sinne der Meisterung der Schöpfung in allen ihren Aspekten. Und dazu gehören eben alle Aspekte, auch diejenigen, die uns vor Herausforderungen stellen. Nur dann nämlich, wenn wir etwas bemeistern, integrieren wir es in uns, und es kann uns nicht mehr als "Feind" im Außen gegenüber treten. 

Begeben wir uns nun also in die Sichtweise der 5. Dimension. Wir erkennen hier, dass es nicht darum geht, irgendwelche äußeren Dinge zu manifestieren, weil nämlich alle äußeren Dinge nicht existent sind. Sie sind nicht wirklich, während dagegen nur unser Inneres wirklich ist. Nur was IN UNS ist, tragen wir mit uns - in alle Ewigkeit. Alles andere sind nur Erscheinungen, die kurz da sind, um dann wieder zu verschwinden. Diese Erscheinungen dienen dazu, mit unserem SEIN in eine Interaktion zu treten, um uns selbst zu bemeistern und einen weiteren Teil von uns kennenzulernen, oder schlicht und einfach: Um einen bestimmten Aspekt von uns in der äußeren Form zum Ausdruck bringen zu können und ihn dadurch zu erfahren. Auf diese Weise erfahren wir uns selbst und erweitern unser Wissen über uns selbst. Wir verwirklichen uns und dehnen unser Sein dadurch aus, um zu etwas noch Umfassenderem zu werden. Dies ist der eigentliche und einzige Zweck der Schöpfung: Den ewigen Kreislauf des Erdenkens-Erschaffens-Erfahrens-Integrierens und SEINS zu vervollständigen und ihn wieder und wieder in einer größeren Form zu durchlaufen. 

Wer also sein Leben ausgehend von der 5. Dimension erschafft, wird dies ausschließlich aus der Motivation heraus tun, im Einklang mit der Vision seiner Seele zu handeln und zu Sein. Das Interesse am Erschaffen "äußerer Phänomene und Formen" wird völlig verschwinden, weil diese "äußeren Phänomene" lediglich Werkzeuge sind, um das Selbst in möglichst idealer Form zum Ausdruck zu bringen, und weil die Seele diese "äußeren Phänimene" ganz von selbst so erschafft, dass sie der Erweiterung des Selbst und dem Bewusstseinswachstum auf die bestmögliche Weise dienen. Irgendwann kommen wir also an einen Punkt, an dem wir einfach akzeptieren, WAS IST, und dann auf dieser Basis unser Bestes zum Ausdruck bringen. Das heißt nicht, dass wir tätigkeitslos werden, sondern nur, dass wir aus einem höheren Bewusstsein heraus automatisch das Bestmöglich und Ideale tun, um unser Ideal zum Ausdruck zu bringen. Dies heißt auch nicht, dass wir im Außen wegsehen, auch wenn da vor unseren Augen Dinge geschehen, die Teilen der Schöpfung einen schweren Schaden zufügen. Im Gegenteil: Wir werden bewusst hinsehen, um uns damit auseinanderzusetzen, zu spüren, ob dies für uns "stimmig" oder "nicht stimmig" ist angesichts dessen, was wir über das Höchste Ideal des Lebens wissen und verinnerlicht haben. Und wir werden dann unseren Teil dazu beitragen, eine Veränderung zu initiieren, die es ermöglicht, dass der Ausdruck des Lebens sich mehr und mehr diesem höheren Ideal annähern kann. Dies ist im Übrigen nichts anderes, als dem Weg unserer wahren Berufung zu folgen. Und auf diesem Weg finden wir auch unsere Wahre Erfüllung: Wir werden erfüllt - angefüllt - sein vom unermesslichen Reichtum des Seins! Und dieser Innere Reichtum ist in seinem Wert durch keinen materiellen Besitz der Welt zu ersetzen. Stattdessen werden wir erkennen, dass alle materiellen Ressourcen lediglich Werkzeuge sind, die wir nutzen können, um uns in höchstmöglicher Weise zum Ausdruck zu bringen und unser ganzes Potenzial zu verwirklichen.

Der Schlüssel für dieses "Höhere Bewusstsein" liegt im Fühlen, im "Nach-Innen-Gehen", in der wahren Kommunikation mit unserer Seelenebene.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquellen: © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 09:13 Uhr
 
Wie erschaffen wir Realität - Teil 4: Der Aufstieg in die Neue Bewusstseinsebene der 5. Dimension PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 22. Februar 2015 um 16:47 Uhr

AufstiegIm dritten Teil dieser Artikelserie zur Realitätsgestaltung haben wir uns mit dem Prozess der Erweiterung des Selbstes beschäftigt. Wir haben erfahren, dass Schöpfung nur aus einer einzigen Absicht heraus geschieht: Aus der Absicht der Erfahrung und der Erschaffung des Selbstes in immer größer werdenden Versionen der Höchsten Vision Gottes über sich selbst. Wir haben erfahren, dass dieser Prozess der Selbst-Erschaffung und Selbst-Erweiterung in Spiralform verläuft und durch einen Ewigen Zyklus aus jeweils aus dem SEIN heraus mit den Schritten des Erdenkens, des Erschaffens, des Erfahrens und der Selbst-Reflektierens zur Integration im Neuen Sein führt, aus dem heraus der Prozess wiederum auf einer neuen, "höheren" Seins-Ebene fortgesetzt wird.

In diesem 4. Teil dieser Artikelserie möchte ich auf den Prozess des "Aufstiegs in die 5. Dimension" eingehen. Dabei werde ich einige Aussagen machen, die die Vorhersagen des Polsprungs, der "Apokalypse" und des "Jüngsten Gerichts" in einem neuen Licht darstellen. Eins sei vorweg gesagt: Der Prozess des Aufstiegs der Menschheit in die 5. Dimension und die Apokalypse haben nichts mit einem "Weltuntergangs-Szenario" gemeinsam. Im Gegenteil: Wir haben es mit einem ganz natürlichen Ablauf zu tun, vor dem wir keinerlei Angst haben müssen.

Die Erkenntnisse zu diesem Prozess erhielt ich auf direktem Weg, als ich begann, mich intensiv mit der Heiligen Geometrie zu beschäftigen. Dabei wurde mir bewusst, welche kosmischen Abläufe tatsächlich über die Energiefelder der Mer-Ka-Ba repräsentiert werden. 

Die Mer-Ka-Ba besitzt eine Feldstruktur in Form eines Doppelstern-Tetraeders, zweier Tetraeder (gleichseitiger Pyramiden), welche ineinander gedreht sind und so ein dreidimensionales Abbild des Sechssterns erzeugen. Als ich mich mit dieser Struktur beschäftigte, offenbarte sich mir ihre Bedeutung als energetisches Abbild des Schöpfungsprozesses aus SEIN -> ERDENKEN -> ERSCHAFFEN -> ERFAHREN -> INTEGRATION -> NEUES-SEIN. Die 3 Ecken des Basis-Dreiecks bilden den Zyklus aus Erdenken, Erschaffen und Erfahren. Dieser Zyklus wird nach seinem Abschluss energetisch an die Spitze des Tetraeders übergeben, in der durch Selbst-Reflexion der Integrationsprozess stattfindet. Der Gesamtprozess wird dann an das Zentrum des Tetraeders, das "Herz" übergeben und fließt dadurch zurück zur Quelle. Ist dieser Prozess abgeschlossen, werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse an die nächste Bewusstseinsebene übergeben. Diese ist - je nach "Richtung" des Tetraeders" entweder das um 180° umgedrehte zweite Tetraeder des Doppelstern-Tetraeders, oder das erste Tetraeder der nächst höheren Bewusstseins-Ebene, welches in seiner Zweiheit als größeres Doppelstern-Tetraeder das Tetraeder der darunter liegenden Bewusstseinsebene in sich enthält. In der Grafik ist dieser Ablauf zweidimensional als Folge ineinanderliegender Sechssterne dargestellt. 

Der Prozess der Erweiterung des Selbstes beinhaltet immer zwei Phasen, bevor das Bewusstsein auf die nächst höhere Ebene wechselt. Diese Phasen sind:

  • Unterbewusstsein: Unterbewusster Schöpfungszyklus, bestehend aus "Unbewusstem Erdenken - unbewusstem Erschaffen - unbewusstem Erfahren - unbewusster Integration - Sein mit Übergabe an das Bewusste"
  • Polwechsel
  • Bewusstsein: Bewusster Schöpfungszyklus, bestehend aus "bewusstem Erdenken - bewusste Erschaffen - bewusstem Erfahren - bewusster Integration - Sein mit Übergabe an die nächste Bewusstseinsebene
  • Polwechsel

Der energetische Polwechsel ist nichts anderes, als der Wechsel zwischen Tetraeder mit "Spitze nach unten" zum Tetraeder mit "Spitze nach oben" und vom Tetraeder mit "Spitze nach oben" zum Tetraeder mit "Spitze nach unten".

Wenn wir uns diese Folge des ewigen Prozesses der Erweiterung des Selbstes im Ganzen anschauen, können wir uns dies wie eine Sinusschwingung vorstellen, die von ihrem Grundniveau zu "höherem Bewusstsein" wächst. Jeder Durchgang der Bewusstseins-Erweiterungs-Schwingung durch die Nulllinie entspricht einem Integrationspunkt, in dem entweder ein unbewusster oder ein bewusster Schöpfungszyklus mit den daraus gewonnenen Erfahrungen an die Quelle zurück gegeben wird. Dieser Seins-Status dient dann als Ausgangspunkt für den nächsten Zyklus, der jeweils nach dem bewussten Part eines Doppelzyklus zur nächsten Bewusstseins-Ebene führt. Energetisch führt jeder Nulldurchgang zu einem Polaritätenwechsel, wobei die Nulldurchgänge, die zur nächsten Bewussteinsebene führen einem größeren Sprung entsprechen. 

PolwechselFür uns als im physischen Bereich auf der Erde inkarnierte Wesen bedeutet dies, dass wir mit dem Wechsel auf eine neue individuelle Bewusstseinsebene IN UNS SELBST einen Polwechsel vollziehen. Diesen Prozess durchlaufen zunächst einzelne Menschen (Tiere und Pflanzen) auf der Erde, bevor wir den Prozess als Kollektiv insgesamt durchlaufen. Diejenigen, die in ihrem individuellen Bewusstsein weiter als das "Massenbewusstsein" sind, wechseln also bereits vor der Gesamtheit des Planeten Erde zur nächsten Ebene, der 5. Dimension. Wann wir diesen Schritt individuell vollzogen haben, wissen wir ganz genau: Wir spüren zutiefst in uns die Wahrheit der Neuen Bewusstseinsebene und leben ganz aus dem Herzen heraus, aus der bewussten Verbindung mit unserer Seele, unserem Göttlichen Selbst. Dennoch "sehen" wir noch "den Rest der Welt", weil die physische Matrix noch vom Massenbewusstsein, also der Mehrheit der Menschen aufrecht erhalten wird. Während diese noch aus ihrem "alten Bewusstsein" heraus leben und miteinander interagieren, beginnen diejenigen, die den Wechsel in sich selbst schon vollzogen haben bereits damit, das Neue Bewusstsein mehr und mehr auf der Erde im kollektiven Bewusstsein zu verankern. Das "Neue Bewusstsein" kommt der "kritischen Masse" in ihrer Energieschwingung immer näher, und diese Schwingungen des "Neuen Bewusstseins" erreichen schließlich auch den Rest der Menschheit. Sie können nun den fehlenden Schritt leicht vollziehen, sofern sie sich darauf einlassen, ihre alte Vorstellung über das Leben zusammen mit allen Trennungs- und Verlustängsten loszulassen. Das Neue Bewusstsein besagt: Es gibt keine Trennung - Wir sind alle EINS! Aus diesem Bewusstsein heraus ist es nicht mehr möglich, die Erde oder auch nur einen Teil des Lebens auf der Erde auszubeuten oder zu missbrauchen, weil wir uns vollkommen dessen bewusst sind, dass da nur wir sind. Dies wird der Moment sein, an dem wir nur noch in vollkommener Liebe und Achtsamkeit miteinander und mit der Natur leben werden

Für den Planeten Erde zeigt sich der Moment des globalen Bewusstseinswechsel auf die neue Bewusstseinsebene durch eine Umkehr des magnetischen Pols. Zu diesem Zeitpunkt hat bereits ein großer Teil der Menschen diesen Polaritätswechsel energetisch in sich selbst vollzogen und ist mit seinem Bewusstsein voran gegangen. Diejenigen, die diesen Schritt vorangegangen sind, haben sowohl ihren eigenen Wechsel auf die Neue Bewusstseinsebene in die 5. Dimension bewusst vollzogen, als auch erleben sie den Wechsel des Restes der Menschheit in die 5. Dimension bewusst.

Wenn der Moment des großen Polwechsels gekommen ist, wird es für den Teil der Menschen, der sich bislang beharrlich "geweigert" hat, dem Bewusstseinswandel zu folgen möglicherweise einen kurzen Blackout geben - ihre "Systeme" werden in einem einzigen Moment neu ausgerichtet. Es wird sein wie ein plötzliches "Erwachen" aus dem Tiefschlaf. 

Dieser gesamte Prozess ist ein fließender Prozess, der ganz von selbst abläuft und vollkommen natürlich ist - wie die Geburt eines Kindes oder wie das Wachsen eines Grashalmes! Wir brauchen keinerlei Angst davor zu haben. Es wird wundervoll sein und uns die ganze Herrlichkeit der Schöpfung offenbaren!

Untergang der Menschheit und Apokalypse - Was geschieht wirklich?

Das Wort "Apokalypse" hat nichts mit einem "Untergang des Planeten Erde und der Menschheit" zu tun. "Apokalypse" bedeutet schlicht und einfach "Offenbarung". Die Wahrheit über ALLES-WAS-IST wird sich offenbaren - aus sich selbst heraus!

Diejenigen, die bislang noch den Planeten Erde für ihre Zwecke missbrauchen, werden sich durch ihre Taten offenbaren. Die Masken können nicht länger aufrecht erhalten werden. Jeder wird alles sehen und die ganze Wahrheit erkennen!

Die neue Bewusstseinsebene wird das Bewusstsein allen Lebens so sehr erhellen, dass jedes Wesen sich selbst erkennt - und alle Irrtümer sich auflösen. Ängste haben keinen Bestand mehr angesichts der wundervollen Wahrheit der Schöpfung. Gedanken an Mangel haben keinerlei Bestand mehr angesichts der Erkenntnis, dass wir alles sind und alles haben. Wir haben keine Angst mehr, nicht geliebt zu werden weil wir erkennen, dass wir Liebe SIND. 

Der gesamte Prozess des Dimensionswechsels wird auch als der Prozess des "Aufstiegs der Erde in das Licht" bezeichnet. Doch tatsächlich "geschieht" uns dieser Aufstieg nicht einfach, sondern wir selbst sind es, die ihn gemeinsam initiieren und verwirklichen. Der Polaritätswechsel der Erde erfolgt erst, wenn eine ausreichende Anzahl von Menschen diesen Wechsel zuvor in sich vollzogen haben und somit die kritische Masse erreicht ist. Für uns alle sieht es so aus, als ob wir hier eine freie Wahl haben, und wir können je nach Wahl einen unterschiedlich langen Zeitraum erleben, den es braucht, um den Wechsel zu vollziehen. Im Universellen gibt es keine Zeit - alles ist JETZT - und Gottes Plan ist bereits vollzogen. Der Wechsel findet statt - aus einem vollkommen natürlichen Rhythmus heraus. Und wir sind alle dabei und dürfen uns angstfrei auf diesen Prozess einlassen und ihn bewusst mitgestalten.

Es gibt keinen Untergang - es gibt nur ein großes Erwachen - und ein Neues Leben, welches alles Streben nach der Verwirklichung der Göttlichen Liebe und Herrlichkeit in ihrer Höchsten Form richtet.

Was ist die 5. Dimension und wie können wir für uns selbst den Schritt des Bewusstseinswechsels in die Ebene der 5. Dimension vollziehen?

Die 5. Dimension ist eine Seins-Ebene außerhalb der Illusion der Trennung. Wir können hier zwar Individualität, Raum und Zeit erfahren, doch wissen wir sehr genau um die Illusion der Trennung und spüren, dass wir alle EINS sind. Auf dieser Ebene können wir in vollem Gewahrsein unsere Göttlichkeit im höchsten Sinne zum Ausdruck bringen. Wir haben uns hier wieder daran erinnert, dass wir alle göttlich sind, dass jeder Aspekt der Schöpfung gleichermaßen ein Teil von uns selbst ist, und wir ein Teil der ganzen Schöpfung sind. 

Jetzt, so lange wir uns noch in der 3. Dimension befinden, können wir ein 5-dimensionales Bewusstsein in uns verankern, indem wir unsern Glauben an die illusionäre Wirklichkeit der physischen Welt aufgeben und bereits in diesem Moment so leben, als wären wir bereits in der 5. Dimension. Ganz praktisch bedeutet dies, dass wir jeden Menschen, jedes Tier, jede Pflanze, jedes Wesen, jeden Aspekt der Schöpfung so behandeln, wie wir es tun, wenn uns vollkommen bewusst ist, dass all das GOTT ist, und dass all das WIR sind. Jeder Mensch, der uns begegnet ist ein Abbild eines Aspektes des Göttlichen, ein Aspekt unseres eigenen Selbstes. Es gibt keine Trennung, es gibt nur uns selbst. Warum sollten wir dann irgend einen Teil der Schöpfung von unserer Liebe ausschließen und Schaden zufügen wollen? Wir würden nur uns selbst schaden!

In unserem Inneren findet dieser Prozess des Aufstiegs auf eine Neue Bewusstseinsebene im Übrigen durch eine bewusste Entscheidung statt, die wir selbst in vollem Gewahrsein fällen, sobald wir so weit "erwacht" sind, dass wir uns selbst als Göttliche Wesen erkannt haben und einen Blick durch die Schleier der Illusion des Getrenntseins hindurch auf die Höhere Wahrheit der Schöpfung geworfen haben. Wir fühlen plötzlich die Höchste Wahrheit über uns selbst tief in unserem Herzen und wünschen uns nichts Anderes mehr, als diese Wahrheit in unserem Leben vollumfänglich gemeinsam mit allen anderen Lebewesen zu erfahren. Ab diesem Moment beginnt der Prozess der Re-Integration, und wir heilen alle Aspekte von uns und bringen immer mehr unseres Göttlichen Selbstes in Vollkommenheit zum Ausdruck.

Wie können wir IN UNS selbst in Kontakt mit der Quelle kommen und unsere eigenen Antworten finden?

Unsere Energiefelder, unser Selbst wird repräsentiert von der Mer-Ka-Ba, dem Lichtfeld des Doppelstern-Tetraeders. Das obere Tetraeder repräsentiert unsere oberen Chakren, das Kronenchakra, das Stirnchakra und das Kehlkopfchakra. Das untere Tetraeder repräsentiert das Solarplexus-Chakra, das Sakralchakra und das Wurzelchakra. Das Zentrum beider Tetraeder ist gemeinsam unser Herzzentrum. Durch die Spitzen der beiden Tetraeder läuft die Metatron-Röhre, gesteuert durch Alpha- und Omega-Chakra. Auf den höheren Ebenen verbinden wir uns mit unserem Höheren Selbst (der Seelenebene), dem Christus-Selbst und unserem Gott-Selbst. Doch das Zentrum für alles ist der Heilige Raum des Herzens in unserer Mitte. Hier fließen alle Informationen, alle Erfahrungen zusammen. Hier geben wir unsere Erfahrungen an die Quelle und beginnen mit einer neuen Ebene der Erfahrungen und der Erweiterung unseres Selbst. 

Wenn wir also Antworten finden wollen, brauchen wir nur NACH INNEN zu gehen, in unser Herz. Hier sind wir direkt mit der Quelle verbunden und können Antworten auf alle Fragen erhalten. Hier können wir einen Einblick auf die Höchste Wahrheit erhalten, die Höchste Wahrheit der Schöpfung und die Höchste Wahrheit über uns selbst.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquellen: © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. März 2015 um 15:04 Uhr
 
Wie erschaffen wir Realität - Teil 3: Der Prozess der Erweiterung des Selbst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Montag, den 16. Februar 2015 um 07:52 Uhr

Im ersten Teil dieser Artikelserie zur Realitätsgestaltung haben wir uns mit der grundliegenden Motivation der Göttlichen Schöpfung beschäftigt. Wir haben erfahren, wie Realität aus den drei Schöpfungsschritten Gedanke (Inspiration), Wort (Konkretisierung) und Tat (Verwirklichung) entsteht.

Schöpfungsgeometrie

Im zweiten Teil dieser Artikelserie haben wir uns angeschaut, wie die individuelle Schöpfung in der kollektiven Schöpfung eingebettet ist und mit dieser interagiert. Wir haben erfahren, auf welche Weise die individuelle Schöpfung die kollektive Schöpfung beeinflusst und umgekehrt. Und wir haben herausgefunden, dass sich Schöpfung in ihrem evolutionären Prozess immer zu einer höheren, konstruktiven Ordnung fortentwickeln muss, weil das sich erweiternde Bewusstsein sich niemals selbst auslöschen kann, denn es ist ALLES-WAS-IST, und es ist EWIG.

In diesem dritten Teil meiner Artikelserie zur Realitätsgestaltung möchte ich nun intensiver auf den Prozess der Erweiterung des Selbstes eingehen, der Grundlage der Entwicklung der Schöpfung zu einer Höheren Ordnung ist. Hierzu wollen wir uns noch einmal die Motivation der Schöpfung ansehen und den Schöpfungskreislauf detaillierter betrachten.

Am Anfang unserer Existenz als das ewig Göttliche steht die Frage "WER BIN ICH". Diese Frage führt uns dazu, mehr über uns selbst erfahren zu wollen. Wir wissen im Absoluten, dass wir ALLES sind, WAS IST. Doch dieses Wissen alleine reicht nicht. Wir wollen die Erfahrung jedweden Aspektes von uns selbst machen. Im Reich des Absoluten ist dies jedoch nicht möglich, denn dort gibt es nur den Zustand des Reinen SEINS, einen Zustand vollkommenen Gewahrseins der gesamten Möglichkeiten aller Schöpfungen in einem einzigen Augenblick und Ort. Es ist der Zustand, den ich hier als EINS-PUNKT oder als das HERZ GOTTES bezeichnen möchte.

Wenn wir als Menschen mehr von uns selbst erfahren möchten, entwickeln wir zunächst eine Idee, eine Vorstellung, eine Vision davon, was dies sein könnte. Wir greifen auf unseren Erfahrungsschaft zurück und kreieren daraus einen neuen Kontext, den wir erschaffen wollen, um uns innerhalb dieses Kontextes erfahren zu können. Dies beginnt zunächst mit einer vagen Vorstellung unseres Geistes, mit einer Idee, mit einem Gedanken. Wir fühlen hinein und versuchen herauszufinden, ob sich das für uns "gut" anfühlt. Wenn wir uns von unserer Idee angezogen fühlen, entwickeln wir diese Idee weiter. Wir beginnen, die Idee zu konkretisieren. 

Wir machen nun Pläne, wir sprechen darüber. Hier kommt das Wort ins Spiel, sobald wir unsere Idee mit anderen Menschen teilen um sie in unsere Pläne der Verwirklichung mit einzubeziehen. Unsere Idee ist nun kurz davor, verwirklicht zu werden. Es fehlt jetzt nur noch die physische Umsetzung, die Tat.

Nun packen wir mit Hilfe unseres Körpers an. WIr bewegen im wahrsten Sinne des Wortes Materie, um eine Vorstellung in den äußeren materiellen Ausdruck der Form zu bringen. Schließlich können wir auf unsere Schöpfung blicken und sagen "Es ist vollbracht". 

Der erste Teil des Schöpfungskreislaufes ist vollendet: Wir haben die Idee erdacht und sie dann materiell erschaffen. Indem wir unsere Schöpfung verwirklicht haben, haben wir uns bereits während der Umsetzung der Schöpfung zum Teil erfahren.Wir haben den schöpferischen, kreativen Teil von uns über das Tun in Erfahrung gebracht. Unsere Erfahrung ist jedoch noch nicht vollständig, denn hierzu gehört nicht nur die Verwirklichung unserer Idee im Ausdruck der äußeren Form, sondern auch das "ausprobieren" dieser Schöpfung, das "Spielen" mit dieser Schöpfung. Wie fühlt sich das für uns an, mit dieser Schöpfung zu hantieren, etwas damit zu tun? Welche Aussage machen wir mit Hilfe dessen, was wir mit unserer Schöpfung erleben und erfahren über das, WER und WAS wir WIRKLICH SIND? Wir sammeln nun Daten, während wir unsere eigene Schöpfung erfahren.

Unser Gefühl gibt uns hier eine ganz klare Rückmeldung. Unser Herz sagt uns, ob wir uns durch die Verwirklichung unserer Idee in idealer Weise zum Ausdruck bringen konnten, oder nicht. Wir spüren, in wie weit wir uns selbst voran bringen, während wir mit unserer Schöpfung spielen.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt haben wir alle Daten gesammelt, die wir zu benötigen glauben, bis wir unsere mit der Verwirklichung unserer Schöpfung erhaltenen Erfahrungen einer abschließenden Betrachtung unterziehen. Nun beginnt der Prozess der Selbst-Reflektion, der Prozess der Rückschau, in welchem wir nochmals alles Revue passieren lassen. In diesem Prozess werden wir zum Beobachter unserer eigenen Schöpfungen und gehen in unserem Herzen nochmals alle Erfahrungen durch. Es ist dies der Prozess der Integration, der uns schließlich zur Erweiterung unseres Selbstes führt. Nur, wenn wir uns auf diesen Prozess einlassen, können wir an und mit dem, was wir erschaffen haben wachsen. Wir erhalten so einen tiefen Einblick über uns selbst, über das, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND und über das, WER UND WAS WIR NOCH WERDEN KÖNNEN! 

Die Integration führt uns nun zu einem neuen Zustand des SEINS, aus dem heraus wir in den nächsten Schöpfungszyklus der Erschaffung und Neu-Erschaffung unseres Selbstes eintreten. Dabei streben wir immer nach einer Erweiterung, um neue und noch wundervollere Qualitäten aus uns selbst hervorzubringen und diesen durch unser Selbst einen vollkommenen Ausdruck zu verleihen. 

So besteht ein vollständiger Schöpfungszyklus also aus den 5 Schritten Sein -> Erdenken -> Erschaffen -> Erfahren -> Integrationsprozess -> Neues, erweitertes SEIN.

Es ist ein ewiger Zyklus, der immer vom EINS-PUNKT, dem reinen SEIN ausgeht und immer wieder im EINS-PUNKT endet. Es ist ein Zyklus, der spiralförmig und sich-selbst-erweiternd verläuft, 

Die Repräsentation in der heiligen Geometrie finden wir im Tetraeder wieder, der gleichseitigen Pyramide. Diese Pyramide hat vier gleichseitige Dreiecke als Begrenzungsfächen. Alle Eckpunkte haben vom Mittelpunkt und voneinander den gleichen Abstand. Das energetische Zentrum entspricht dem EINS-Punkt, die vier Ecken korrespondieren mit den Zyklen des Erdenkens, Erschaffens, Erfahrens und der Integration. 

In der Schöpfung finden wir immer zwei entgegengerichtete, ineinander geschobene Tetraeder, die zusammen den Doppel-Stern-Tetraeder bilden, die räumliche Struktur der Mer-Ka-Ba, unseres kosmischen Energiefeldes. Beide Tetraeder bilden eine Polarität, zwei Formen von Qualitäten, die einander ergänzen und die Erfahrung auf unterschiedlichen Ebenen des Seins ermöglichen. 

In der grundlegenden Struktur ergänzt sich die Repräsentation des nach oben weisenden Tetraeders (Himmel) mit der des nach unten weisenden Tetraeders (Erde). Männlich und weiblich werden EINS. Jeweils drei Energiezentren verkörpern innerhalb eines Tetraeders einen Zyklus der Qualitäten Erdenken-Erschaffen-Erfahren. Die Zentren aller Tetraeder liegen in einem einzigen Punkt, dem EINS-PUNKT. Auf unseren Körper übertragen finden wir hier in unserem Inneren unser Herz-Zentrum, den heiligen Herzens-Raum, mit dem wir die direkte Verbindung zur Göttlichen Quelle haben.

Wenn wir die Struktur durch weitere Doppelstern-Tetraeder ergänzen, gelangen wir zu den Repräsentationen der höheren Dimensionsebenen. Wir finden in der 4. Dimension den Emotionalkörper, den Mentalkörper und den spirituell-ätherischen Körper (unteres Tetraeder) und in der 5. Dimension unsere Seele als multidimensionales Wesen. Die höheren Dimensionen stehen schließlich für die Gruppenbewusstseine bis hin zu zur höchsten Schöpfungsebene, in der keinerlei Differenzierung mehr existiert. Innerhalb aller dieser Dimensionsebenen findet der Zyklus der Erweiterung des Selbst über den Prozess des Erdenkens, Erschaffens, Erfahrens, Integrierens und Seins statt. Mit jedem Zyklus wird auf jeder Ebene der Schöpfung die gewonnene Erfahrung und Selbst-Erweiterung zur Göttlichen Quelle zurückgeführt und von dort aus in einen neuen, erweiterten Schöpfungsprozess eingebracht. 

Wenn wir als physische Lebewesen die Erde verlassen, gelangen wir auf der Seelenebene zu einem Prozess der Selbst-Reflektion, der Rückschau, in dessen Verlauf wir alle auf der Erde gewonnenen Erfahrungen integrieren, diese zusammen mit allen vorherigen Erfahrungen aus anderen Inkarnationen zusammen bringen und schließlich daraus zu einer neuen Vorstellung unseres Selbstes gelangen. Wir durchwandern dann den EINS-PUNKT und geben unsere Erfahrungen in die Quelle. Aus dieser kommen wir wieder hervor und treten in einen neuen Inkarnationszyklus ein. 

Was ist notwendig, damit die Erweiterung unseres Selbstes zu einem Neuen Zeitalter führt und uns den "Himmel auf Erden" bringt?

Tatsächlich können wir erkennen, dass der Prozess der "Erweiterung des Selbstes" ein natürlicher Prozess ist, der von Innen heraus aus sich selbst entsteht. Betrachtet aus dem an unsere individuelle Wahrnehmung der Zeit gekoppelten Bewusstsein mögen wir in einer Stagnation gefangen sein, doch aus universeller Sichtweise sind wir das nicht. Zeit ist eine Illusion, und tatsächlich gibt es nur das ewige JETZT. Das Gefühl von Raum und Zeit entsteht nur dadurch, dass wir den Schöpfungsraum sequenziell wahrnehmen, weil wir unsere Aufmerksamkeit von Punkt zu Punkt, von Schöpfung zu Schöpfung wandern lassen. Wir können diese Illusion sofort durchbrechen, indem wir eine Höhere Ebene der Sichtweise einnehmen. Aus diesem Bewusstsein heraus werden wir auch das, was derzeit IST mit anderen Augen wahrnehmen können und zum objektiven Beobachter aller unserer individuellen wie kollektiven Schöpfungen. Alles, was also erforderlich ist, ist den Prozess der Selbst-Reflektion, der Rückschau über alle unsere Schöpfungen und deren Konsequenzen und Folgen nicht zu vergessen, sondern ihn bewusst mit Sichtweise auf das Große ganze zu durchlaufen. Wir werden so ganz von selbst erkennen, was dem Wohl des Ganzen dient, und was nicht. Und wir werden so unser Selbst neu definieren und alles daran setzen, den Himmel auf Erden als Gemeinschaft zu verwirklichen.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquelle: © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Februar 2015 um 05:07 Uhr
 
Wie erschaffen wir Realität - Teil 2: Persönliche und kollektive Schöpfung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 08. Februar 2015 um 00:00 Uhr

Schöpfungsprinzip - © Martin HeinzIm ersten Teil der Artikelserie über die Erschaffung der Realität haben wir erfahren, dass der Sinn und Zweck des physischen Lebens darin liegt, unser Selbst erfahrungsgemäß kennen zu lernen und uns auf vielfältige Weise zum Ausdruck zu bringen und zu verwirklichen. Wir haben erfahren, dass ein jeder von uns mit unbegrenztem Schöpfer-Potenzial in die physische Daseins-Form eingetreten ist und durch das bewusste Nutzen seiner Potenziale jede gewünschte Erfahrung und Form der Verwirklichung erreichen kann. 

Wir haben uns daran erinnert, dass der Prozess der Schöpfung aus drei wesentlichen Schritten der Verwirklichung besteht: 1.: Dem schöpferischen (Gedanken-)Impuls, 2.: der Präzisierung unserer Schöpferischen Idee durch das Wort und 3.: der  Verwirklichung durch das "Ins Tun kommen", der Umsetzung mit Hilfe unseres Körpers. Wir haben uns dabei nochmals ins Gedächtnis gerufen, dass es unseres eigenen Zutuns bedarf, unserer konzentrierten Energie und Aufmerksamkeit, die wir über alle drei Schritte der Schöpfung in den Schöpfungsraum einbringen, um das gewünschte Resultat aus dem Raum aller Möglichkeiten hervorzubringen und zu manifestieren.

Im zweiten Teil dieser Artikelreihe erfährst Du, wie das Zusammenspiel aus individueller, persönlicher Schöpfung und kollektiver Schöpfung funktioniert.

An dieser Stelle möchte ich Dir empfehlen, den ersten Teil dieses Artikels nochmals zu lesen, falls Du ihn noch nicht kennst.

Der Raum der Co-Kreation

Wenn wir alle EIN Wesen sind, so wirst Du mit Recht fragen, woher dann die ganzen anderen Menschen, Tiere, Pflanzen und Aspekte der Schöpfung "herkommen", die Dir hier begegnen. Tatsächlich gehört dieses Phänomen zur Illusion dazu, denn ohne "Mitschöpfer" ist es nicht möglich, mit irgend etwas in eine Beziehung einzutreten. Die Beziehung ist es jedoch, die erst eine Selbst-Erfahrung im Kontext des "Anderen" möglich macht. Wir können nicht wissen, WER und WAS wir SIND, so lange wir uns selbst nicht zu dem in Bezug gesetzt haben, was wir NICHT sind. Und diese Beziehung zu dem, was wir NICHT sind ist Teil des Bewusstwerdungs- und Selbsterfahrungs-Prozesses, den wir über eine unendliche Folge von Inkarnationen im Kontext der Geschichte unseres Planeten Erde (und auch im Kontext anderer Planeten und Realitäten) durchlaufen. Diese Erfahrungen in so unterschiedlichen Umfeldern ermöglicht es uns erst, uns selbst zu definieren und ein "Gefühl" für das zu bekommen, was wir dann letztendlich zum Ausdruck bringen und von uns selbst verwirklichen wollen. Und dies wird natürlich ab irgend einem Zeitpunkt im Laufe unserer Inkarnationen das Bestmögliche sein, schlicht das Ideal, über das GOTT sich in seiner Höchsten Form zum Ausdruck bringt. Und diese Höchste Form ist jedweder Ausdruck wahrer Liebe.

Bis dahin stehen wir vor den unterschiedlichsten Situationen, die uns scheinbar "geschehen", in Wahrheit jedoch auf Seelenebene mit allen Mit-Schöpfern vereinbart wurden, um die gewünschten Erfahrungen und Erweiterungen des Selbst zu ermöglichen.

Doch wer sind diese Mitschöpfer?

Mit-Schöpferwesen - Andere Aspekte unseres Selbstes

Hier kommt die erstaunliche Erkenntnis: Wir sind alle EINS, und daher begegnen wir auf unserer Reise niemandem Anderen, als - UNS SELBST! Wir tun dies in Form unserer Verwandtschaft, Seelen, die uns nahe stehen und unsere biologischen Brüder, Schwestern, Eltern oder Kinder sind. Gehen wir zurück in die Vergangenheit, so blicken wir auf unsere Ahnenlinie, die nichts Anderes ist, als unsere eigene Seele in unterschiedlichen "Entwicklungs-Stadien". Blicken wir auf unsere Kinder, so kann uns an dieser Stelle bewusst werden, dass sie diejenigen sind, die unsere eigene seelische Ent-Wicklung fortsetzen und auf die nächste Evolutionsstufe heben. (Ganz bewusst habe ich das Wort "Ent-Wicklung" in zwei Teile geteilt um damit zu symbolisieren, dass es um nichts Anderes geht, als uns selbst aus allen Verkleidungen herauszuschälen, um schließlich unser Wahres, Göttliches Selbst hervorzubringen.)

Wenn Du nun auf Deine Verwandtschaft blickst, wirst Du vielleicht das Gefühl haben, dass es doch kaum sein kann, dass ausgerechnet "die" mit Deiner Seele EINS sein sollen. Und all die "Fehler" Deiner Eltern und Vorfahren, von denen Du Dich möglicherweise so sehr distanzierst, das alles sollst Du sein? 

Tatsächlich können wir uns nicht von den "Fehlern" - oder besser gesagt, von den "Irrtümern" unserer Ahnenlinie und Seelenverwandten abtrennen, denn alleine die Tatsache, dass wir damit konfrontiert werden bedeutet, dass wir einen Teil der Lösung, der Heilung dieser "Irrtümer" in uns beherbergen. Wir haben hier etwas zu tun, etwas zu transformieren und auf eine höhere Bewusstseinsebene zu heben. Tun wir dies nicht, so übergeben wir diese Last unseren Kindern, die sich dann ihrerseits damit auseinandersetzen müssen. Schauen wir jedoch aus einer Höheren Bewusstseinsebene zurück auf unsere (Ahnen-)Geschichte, so wird uns klar werden, welches die übergeordnete Schöpfungs-Visionsreise unserer Ahnen und damit auch unseres Selbst ist. Das Bild des Großen Ganzen offenbart sich uns.

So wie wir in unsere Ahnenlinie eingebettet sind, so ist unsere Ahnenlinie auch in den Kontext der jeweiligen sozialen Umfelder und der jeweiligen Kulturen eingebettet, und diese sind wieder in den Kontext des gesamten Planeten Erde eingebettet. Unsere Erde mit allen ihren Lebensformen ist wiederum Teil unseres Universums mit allen seinen Planeten, Lebens- und Erscheinungsformen. 

Ist die Geschichte der Schöpfungs-Evolution linear?

Nein, die Schöpfungs-Evolution verläuft nicht linear, sondern in Zyklen, in Spiralen. Ebenso wie die Natur auf unserem Planeten in einem jährlichen Zyklus erwacht, erblüht, Früchte trägt, sich vervielfältigt und sich während der Phase des Winters wieder zurück zieht, um im nächsten Jahr auf neue Weise zu entstehen, so verläuft auch die Erfahrung aller Lebensformen auf unserem Planeten auf zyklische Weise, hat ihre Höhen und Tiefen, Phasen der Illusion ausgeprägter Trennung vom Ganzen, sowie Phasen, in denen das Göttliche wieder auf höchstmögliche Weise zum Ausdruck gebracht wird. Der Ur-Knall als Erwachen eines neuen Universums ist lediglich ein Anfang von vielen, gleichzeitig ein Ende des vergangenen Schöpfungszyklus, Aus- und Einatmen des Göttlichen Geistes.

Auf welche Weise finden die individuellen Schöpfungen zur kollektiven Schöpfung zusammen?

So wie jede Seele als Verkörperung der unterschiedlichsten Lebensformen eine persönliche Agenda hat, die wiederum in den Kontext der größeren Agenda der Seelengruppe eingebettet ist, so sind die Seelengruppen - Gruppierungen einzelner Göttlicher Schöpfer-Entitäten - mit ihrer Agenda eingebettet in den Kontext des planetarischen und schließlich kosmischen Bewusstseins. Wir alle verfolgen einen persönlichen Plan und sind gleichzeitig Teil des kollektiven Schöpfungs-Planes. Die Verwirklichung aller dieser Schöpfungspläne liegt im freien Willen des Schöpfer-Geistes, der durch jeden einzelnen Aspekt des Ganzen wirkt. Wir sind diese Aspekte des Ganzen und beinhalten wiederum das Ganze in seiner allumfassenden Vollkommenheit und Herrlichkeit (wie Oben - so Unten).

Auf der Seelenebene kommunizieren wir alle miteinander jenseits der Seinsbereiche der Dualität. Hier existieren weder Zeit noch Raum. Hier sind wir untrennbar miteinander verbunden, HEIL und GANZ, vollkommener Ausdruck der allumfassenden Liebes-Essenz GOTTES.

Während wir diese Zusammenhänge in unserem physischen Erleben auf der Ebene der Dualität weitgehend vergessen haben und uns vermeintlichen "Gegnern" und "Feinden" gegenüber sehen, sind wir mit genau diesen Aspekten auf Seelenebene in vollkommener Liebe verbunden. 

Wenn wir in unserem physischen Leben eine persönliche Absicht verfolgen, die unserer individuellen Lebensvision dient, aber auch dann, wenn wir eine über-persönliche Absicht verfolgen, die dem Wohl des Ganzen dient, senden wir eine schöpferische Energie aus, die sich mit der schöpferischen Energie gleichgesinnter Entitäten verbindet und vereint. Wir bilden ein Resonanzfeld mit Co-Kreatoren, mit Mit-Schöpfern, die dann ihrerseits mit ihrem Tun Bausteine zu unserer eigenen Agenda hinzufügen, wie auch wir ihrer Agenda dienen. Wir "ziehen" uns dann schließlich auch physisch an, begegnen uns vielleicht auch persönlich und arbeiten wohlmöglich auch direkt miteinander. 

Destruktive und konstruktive kollektive Schöpfung

Es ist offensichtlich, dass jegliche Agenda, welche zerstörerische (trennende) Wirkung auf Teile des Ganzen hat, einen trennenden Charakter auf das Bewusstsein der Träger hat, die diese Agenda verfolgen. Dies deshalb, weil wir gar nicht auf die Idee kommen können, einem Teil der Schöpfung Schaden zuzufügen, wenn uns bewusst ist, dass wir EINS sind. Wir würden in diesem Augenblick unmittelbar wissen, dass wir uns selbst schaden. Ebenso gibt es auch gar keine Ursache, die uns dazu bewegen würde, einem Teil des Ganzen zu schaden, wenn wir vollkommen im Bewusstsein des EINS-SEINS sind. In diesem Bewusstsein nämlich wissen wir, dass Alles IN UNS liegt und wir somit die Quelle für Alles, was wir jemals benötigen IN UNS SELBST beherbergen. Somit müssen wir das Benötigte niemandem wegnehmen (wir würden es uns selbst wegnehmen). 

Destruktive Schöpfungen - auch diejenigen, die aus der Agenda bestimmter Gruppen entspringen - haben also immer eine niedrigere Schöpfungsenergie als konstruktive Schöpfungen. Dies ist deshalb so, weil eine konstruktive Agenda auf die Verbindung, die EINHEIT der gesamten Schöpfung zugreift, während eine destruktive Agenda immer nur einen Teil des Ganzen erreicht, der sich vom übrigen Teil getrennt fühlt.

LIEBE verbindet und heilt! Dies ist das Geheimnis, welches sich aus dieser Erkenntnis heraus offenbart. Wir können, wenn wir das Höchste Wohl des Ganzen bezwecken bei Weitem mehr erreichen, als jedweder Teil, der einem anderen Teil Schaden zuzufügen beabsichtigt. Wir können dies jedoch nur dann, wenn wir darin auch das Wohl derjenigen mit beabsichtigen, die in unseren Augen derzeit Schaden erzeugen! Es geht also nicht über den "Kampf zwischen Gut und Böse", sondern nur über die heilsame Wirkung der Liebe. Liebe hebt die Dualität auf. Sie verbindet, heilt, führt wieder zusammen, erinnert an die Vollkommenheit und das HEIL-SEIN des Ganzen.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquelle:  "Schöpfungsprinzip", © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 09:14 Uhr
 
Wie erschaffen wir Realität und zu welchem Zweck PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Samstag, den 07. Februar 2015 um 14:48 Uhr

Schöpfungsprinzip - © Martin HeinzSofern man Bestsellern wie "The Secret", "The Law of Attraction" und "Bestellungen beim Universum" glauben schenkt, sind wir Menschen nur hier auf der Erde, um nach äußeren Erfolg, nach der perfekten Partnerschaft, nach Annehmlichkeiten und Reichtum zu streben. Wir brauchen bloß unsere Gedanken darauf auszurichten, und schon kommen die Traumpartnerin oder der Traumpartner, der perfekte Job, der Millionengewinn, das dicke Auto, das Diamant-Collier, die Villa, die Yacht u.s.w. zu uns. Doch ist das wirklich so einfach? Und ist dies überhaupt der Sinn und Zweck des Lebens? Oder geht es vielmehr um etwas ganz Anderes?

Wenn wir es einmal erlebt haben, etwas zu gewinnen oder das Auto unserer Träume (oder was auch immer) zu erhalten, dann wird uns dabei aufgefallen sein, dass die anfängliche Euphorie über die Verwirklichung unseres Wunsches sehr schnell nachgelassen hat. Wir merken plötzlich, dass unser Glück überhaupt nicht von dem Gegenstand abhängt, den wir da nun haben. Spätestens nach den ersten Reparaturen oder nach Eintritt der Angst, ob unserem begehrten Gegenstand etwas "geschehen" könnte merken wir, dass wir uns mehr "Schwierigkeiten" als Freude eingehandelt haben. Zumindest aber wird uns bewusst, dass unsere Gefühle nicht langfristig im Zustand "high" bleiben, sondern sehr schnell wieder von den äußeren Gegebenheiten unseres Alltages bestimmt werden. 

Haben wir dagegen einmal die Erfahrung gemacht, uns wirklich erfüllt und glücklich zu fühlen, so behaupte ich, dass dies in den meisten Fällen mit einer Freude zu tun hat, die wir mit anderen Menschen geteilt haben, oder die uns durch andere Menschen zuteil wurde. Es kann die Dankbarkeit sein, die uns entgegen gebracht wird, wenn wir einmal eine besondere Hilfe leisten, aber auch der stille glückliche Moment der Liebe und Verbundenheit, die wir mit einem Tier, mit unserem Kind oder einem anderen uns nahestehenden Wesen erleben dürfen. Auch die Erfahrung, etwas Außergewöhnliches vollbracht zu haben, welches über unsere Persönlichkeit hinaus wirkt und großen Nutzen bringt schenkt uns Erfüllung - eine Erfüllung, die unser ganzes Leben lang in unserem Herzen bleibt.

Und damit sind wir auch dem eigentlichen Sinn unseres Lebens auf der Spur: Es geht weniger darum, irgendwelche "Sachen" anzuhäufen, als vielmehr darum, etwas mit Hilfe unseres Lebens zu verwirklichen, zum Ausdruck zu bringen. Und das, was wir verwirklichen und zum Ausdruck bringen wollen, das ist - unser Göttliches Selbst mit allen seinen wundervollen Aspekten.

Realitätsgestaltung für Fortgeschrittene

Um unser SEIN zum Ausdruck zu bringen, braucht es die Materie, das Reich der Relativität, der Dualität, weil wir nur hier die Erfahrung von Raum (Körperlichkeit) und Zeit (Körperlichkeit in Bewegung) machen können. Und nur im Kontext mit äußeren Erscheinungsformen, die wir gemeinsam mit unseren Mit-Schöpfern hier entstehen lassen, können wir wahrhaftig die Erfahrung machen, wie sich diese unsere Schöpfungen anfühlen. Das Gefühl ist es schließlich, dass uns eine Rückmeldung dazu gibt, WER und WAS wir selbst im Kontext aller dieser äußeren Erscheinungsformen sind. Über das Gefühl definieren wir uns selbst und das, was sich (scheinbar) außerhalb von uns darstellt. 

Zunächst probieren wir alles Mögliche aus um zu erfahren, wie sich das anfühlt, bis wir schließlich eine Idee von uns selbst entwickeln und dann nur noch das Ziel verfolgen, dieser Idee, dieser Vorstellung von uns selbst Ausdruck zu verleihen. Wir sind nun dabei, uns selbst zu verwirklichen. Wir bringen unser SEIN in die FORM. GOTT findet über die schöpferischen Prozesse seiner Kinder seinen physischen Ausdruck in der Welt. GOTT wird durch uns FLEISCH.

Realität entsteht dadurch, dass wir eine Vorstellung, einen schöpferischen Gedanken über uns selbst entwickeln, diesen präzisieren, indem wir ihm durch eine Absichtserklärung (Worte) Ausdruck verleihen und ihn schließlich durch unser TUN mit Hilfe unseres Körpers Leben einhauchen. Gedanke - Wort - Tat, dies sind die drei Schritte zur Verwirklichung, die drei Schöpfungsebenen, durch die wir innere und äußere Realität manifestieren. 

Bis ein klarer Gedanke entsteht, ist da ein Gefühl, ein inneres Wissen über uns, das wir immer detaillierter entwickeln, bis wir ganz klar fühlen "Wir sind so". Hieraus entsteht ein energetischer Antrieb, eine innere Motivation, ein "sich Sehnen", aus dem heraus wir unbedingt ins Tun, in die Verwirklichung kommen wollen. Wir sprechen darüber mit Anderen und bringen damit unsere Absicht ein Stück mehr in die Realität. Schließlich haben wir unserer schöpferischen Idee so viel Energie verliehen, dass wir gar nicht mehr anders können, als alles in Bewegung zu setzen, um sie  und damit uns selbst zu verwirklichen.

Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, aus unserem Verstand heraus etwas "haben zu wollen", damit eine Bedürftigkeit "gestopft" wird. Hier wäre nämlich die antreibende Emotion die Aussage "Ich bin bedürftig". Und diese ist es, welche dann die Energie kennzeichnet, die unsere weitere Realität erschafft. Und dies nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil wir aus diesem Zustand heraus glauben, dass das Geforderte von außen zu uns kommen muss. Wir glauben, jemand Anderes (oder das Glück, das Schicksal, der Lottogewinn...) muss das Gewünschte zu uns bringen - ohne dass wir jedoch etwas dazu beitragen können.

Etwas ins Leben zu rufen, aus uns als schöpferisches Wesen hervorzubringen bedeutet, dass wir es selbst (!) hervorbringen. 

Nochmals zum Mitlesen:

Wenn wir als die schöpferischen Wesen, die wir sind, etwas ins Leben bringen wollen, müssen wir es aus uns selbst hervor bringen!

Wir tun dies dadurch, dass wir uns dessen bewusst werden, dass - die Quelle in uns selbst liegt! Die Göttliche Quelle - das sind WIR! 

Wir kommen an diese Quelle, indem wir nach Innen gehen, anstatt nach Außen zu gehen! Gehen wir nach Außen, so bringen wir damit zum Ausdruck, dass das Gesuchte nicht da ist, und dass es auch außerhalb von uns liegt. Schöpferbewusstsein bedeutet jedoch, dass wir uns vollkommen dessen bewusst sind, dass wir alle EINS sind - EINS mit ALLEM-WAS-IST und EINS mit der Schöpfung - somit auch EINS mit unseren eigenen Schöpfungen. Wir können also nichts hervorbringen, zu dem wir nichts beitragen. Und wir bringen das Gewünschte um so schneller hervor, je mehr wir dazu aus unserer eigenen Quelle schöpfen und tatsächlich auch unsere eigene Energie einsetzen, um es zu verwirklichen. 

Uns wird nichts geschenkt - außer das Potenzial - die MÖGLICHKEIT - alles zu verwirklichen!

Was wir nun mit diesem unseren (unbegrenzten) Potenzial anfangen, das liegt an uns selbst. Wir können das Potenzial missachten, es einfach brach liegen lassen, oder wir können etwas mit diesem Geschenk, das uns mitgegeben wurde anfangen. Es erfordert unseren Willen und unsere Energie. Wir müssen selbst wählen, was wir mit unseren Werkzeugen anfangen, und wozu. Wir geben unserem Leben dadurch erst einen Sinn, indem wir entscheiden, was wir damit tun und bewegen wollen - und es schließlich auch in die Tat umsetzen. 

Das FÜHLEN ermöglicht uns, in Kontakt mit unserem wahren, unbegrenzten und vollkommenen Göttlichen Selbst zu gelangen. Die Disziplinierung unseres Geistes und unseres Willens hilft uns, bei der Umsetzung unserer Lebensziele und bei der Verwirklichung unseres Selbstes "dran zu bleiben" und alle Herausforderungen, die sich uns stellen, zu bewältigen. Erst dadurch gelangen wir zur Meisterschaft, dass wir Geduld haben, in unser Göttliches Selbst und das Leben vertrauen und an der Verwirklichung unserer Ziele kontinuierlich arbeiten, bis es schließlich vollbracht ist. 

Je größer das Ziel, je wundervoller der Nutzen für das Ganze, desto größer die Erfüllung, die wir dabei erfahren werden. Und wir werden in der Umsetzung wahrhaftig spüren, wie wundervoll wir als Gottes Kinder sind. LIEBE ist dabei der Schlüssel. Indem wir das Vollkommene in ALLEM fühlen, entwickeln wir den Wunsch, ALLEM zum Höchsten Wohl zu dienen. Indem wir erkennen, dass ALLES EINS ist, wird uns bewusst, dass wir niemand anderem dienen, als UNS SELBST. Die Verletzung des Anderen ist unsere Verletzung, Die Kränkung des Anderen wird zu unserer Kränkung. Wir können keinen Schaden mehr anrichten, weil wir uns zutiefst dessen bewusst sind, dass wir uns selbst schaden würden. Dies ist der Weg zur gelebten und erfahrenen LIEBE, zur vollkommenen Verkörperung des Göttlichen in seinen höchsten Aspekten.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquelle:  "Schöpfungsprinzip", © Martin Heinz



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Wie "umgehen" mit den Ereignissen in der Welt? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Samstag, den 18. Oktober 2014 um 13:28 Uhr

Immer wieder werde ich von meinen Seminarteilnehmern gefragt, wie sie denn mit den teils erschreckenden und entmutigenden Ereignissen in der Welt umgehen sollen. Sollten wir einfach "wegsehen" und "positiv denken", den "Kopf in den Sand stecken" mit der Einstellung "Alles ist gut, alles ist vollkommen"? Ist alles "vollkommen"? Reden wir als Menschen, die den spirituellen Weg zu gehen versuchen uns einfach nur ein, dass alles "gut" ist? Sind wir "weltfremd", "unrealistisch"? Gehören wir gar zu den Menschen, die sich weigern, "Verantwortung" für diese Welt zu übernehmen?. Was ist, wenn Gedanken tatsächlich die Realität beeinflussen? Müssen wir dann aus allem "Schlechten" "Gutes" machen, damit es "gut" wird? Dürfen wir überhaupt über Probleme und Schwierigkeiten - persönliche wie globale - reden, oder verstärken wir damit nur diese Probleme? Wenn wir das, was wir sehen, ignorieren, verbannen wir es dann aus unserem Leben, oder holt uns diese "Wirklichkeit" wieder ein? Wenn wir alle "EINS" sind, ist die Schöpfung dann nicht eine kollektive Schöpfung, und sind wir dann nicht an der Entstehung all der Probleme, die sich uns heute - persönlich wie global - zeigen, mitbeteiligt und mitverantwortlich? Gedanken und Worte sind schöpferisch. Darf ich dann überhaupt über Probleme nachdenken und sprechen, oder erschaffe ich sie dann neu? Und wenn ich nicht darüber nachdenke und spreche, was erschaffe ich dann, wenn ich doch in die kollektive Schöpfung mit eingebunden bin?

MeditationAlle diese Fragen sind berechtigt. Sie sind sehr berechtigt, und Tausende, wenn nicht sogar Millionen von Menschen stellen sich diese Fragen immer wieder. Es gibt spirituelle Richtungen, in denen das "positive Denken" in einer Weise gestützt wird, dass sich die Vertreter dieser Strömung nur um ihr eigenes Wohlbefinden und Sein kümmern, und den Rest der Welt ignorieren. Sie glauben, dass alleine ihr Sein ihre äußere Realität bestimmt - und dass sie nur für sich selbst verantwortlich sind. Andere spirituelle Richtungen lehren das Mitgefühl, die bewusste, liebevolle Teilnahme an der Welt. Sie lehren, dass nur das Mitgefühl unser Bewusstsein global so verändern kann, dass wir - quasi von Innen heraus - unser kollektives Handeln in einer Weise verändern, die zu einer Neuen Welt voller Harmonie und Liebe führt. 

Ist "positives Denken" ein Widerspruch zum "kollektiven Miterschaffen"? Ich behaupte, nein. Es ist jedoch eine Frage der Sichtweise, die wir uns über die äußeren Ereignisse in der Welt aneignen. Wir sind individuelle Schöpfer unseres Lebens, wie wir auch gleichzeitig untrennbar Teil des Ganzen und damit kollektive Mitschöpfer allen Lebens auf diesem Planeten sowie im ganzen Universum sind. Das Leben unserer Generation ist weitestgehend bedingt durch die Grundlagen und Umstände, die unsere Eltern und Ahnen hierfür auf diesem Planeten individuell und kollektiv gelegt haben. Gehen wir auf die Verständnisebene der Seele, so können wir erkennen, dass wir EINS mit unseren Eltern und Ahnen sind: Unsere Ahnen sind Aspekte unserer Seele in einer älteren Evolutionsstufe. Wir übernehmen von ihnen ihr Weltbild, ihre offenen Lebensfragen und ungelösten Konflikte und Lebensthemen als Ausgangspunkt unseres eigenen Lebens. Dieses Vermächtnis ist die Startlinie unseres Lebens und bestimmt die Richtung unseres Lebensweges. Was wir damit tun, in welcher Weise wir damit umgehen und wie wir es verändern, bestimmt unsere eigene Erfahrung unseres Lebens und unseres Selbstes, ebenso wie es zu dem Vermächtnis wird, das wir schließlich unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen übergeben. 

Wenn wir uns also ernsthaft mit der "Positiven Realitätsgestaltung" und der "Persönlichen Schöpfung" auseinandersetzen wollen, können wir unsere Einbettung in das Große Ganze nicht außer Acht lassen. Wir können uns nicht einfach ein paar "geistige Gesetze", wie z.B. das "Gesetz der Anziehung" nehmen und glauben, mit dieser Kenntnis würden wir alles in unsere Leben verändern. Tatsächlich können wir unserem individuellen Anteil an der Evolution der Weltenseele nicht entfliehen, denn das Leben wird uns immer wieder unseren Platz zeigen. 

Ist dies ein Fluch? Sind wir dazu verdammt, die Fehler unserer Ahnen auszubügeln? 

Nein, es ist weder ein Fluch, noch ein "böses Schicksal", und die Fehler der Ahnen sind auch keine Fehler - sie sind schlichtweg Schritte in einem Evolutionsprozess, der Evolution der Weltenseele. Diese Evolution führt uns durch alle Erfahrungen der Körperlichkeit hindurch und öffnet uns schließlich die Augen für das Wunder, das wir wirklich sind. Die scheinbar verschlungenen Pfade des Lebens - in Wirklichkeit sind es Kreise, Spiralen - führen uns schließlich zur vollkommenen Verwirklichung unseres Göttlichen Selbstes in der höchsten und idealsten Form: Wir werden zum verkörperten Ausdruck Gottes!

Wie gehen wir also nun mit Ereignissen in unserem Leben um, die uns verletzen, begrenzen oder ängstigen? Wie gehen wir mit Ereignissen in der Welt um, an die wir uns vielleicht ausgeliefert fühlen und Ohnmacht erfahren? 

Neale Donald Walsch hat zu dieser Frage ein wunderbares Bulletin geschrieben (http://cwg.org/index.php?b=615) und gibt uns folgende Antwort:

"Do you know how to figure out, and how NOT to figure out, your life and our world?

Do NOT try to figure it out with your Mind. The world will make no sense to your Mind. It can not.

And it is important to understand this - - - on this very day - - - because our world is facing one difficult moment, one difficult challenge, after another."

Übersetzt:

"Weißt Du, auf welche Weise Du Dein Leben und unsere Welt ergründen kannst, und auf welche Weise Du sie NICHT ergründen kannst?

Versuche NICHT, sie mit Hilfe Deines Verstandes zu ergründen. Die Welt wird für Deinen Verstand keinen Sinn ergeben. Sie kann es nicht.

Und es ist wichtig, dies zu verstehen - an diesem besonderen Tag - weil unsere Welt sich in einer schwierigen Phase  befindet, einer schwierigen Herausforderung nach vielen anderen."

Neale führt diesen Gedanken weiter aus und erklärt, warum unser Verstand uns hier keine Antworten geben und erst recht nicht den Sinn begreifbar machen kann:

"What do we think of all this? What we think of all this will have a very real effect on how we experience all this. And, in no small degree, how all this turns out.

...

Because that’s where our answer and our peace will be found. It won’t be found in our Mind. Life will NEVER make sense to your Mind, because the Mind has only limited data to work with.Because that’s where our answer and our peace will be found. It won’t be found in our Mind. Life will NEVER make sense to your Mind, because the Mind has only limited data to work with.

It is the Soul - - - and ONLY the Soul - - - which has sufficient data to allow us to understand our life on Earth … including why things are happening the way they are happening … and what we can DO about it."

Übersetzt:

"Was denken wir TATSÄCHLICH darüber? Was wir über all das denken wird einen ganz realen Einfluss darauf haben, auf welche Weise wir dies alles ERFAHREN.  Und in keinem geringen Umfang auch darauf, wie das Ganze ausgehen wird.

... 

Dies deshalb, weil dies der Ort ist, an dem wir unsere Antwort und unseren Frieden finden werden. Und wir finden dies nicht in unserem Verstand. Das Leben macht niemals Sinn für unseren Verstand, weil unser Verstand nur begrenzte Daten hat, mit denen er arbeiten kann.

Es ist unsere Seele - und NUR unsere Seele - die über ausreichend Daten verfügt, um uns ein Verständnis unseres Lebens auf der Erde zu geben … einschließlich darüber, warum Dinge geschehen, auf welche Weise sie geschehen … und was wir mit diesen Ereignissen TUN können."

Wie können wir die Ebene unseres Verstandes verlassen, ohne die äußeren Ereignisse zu ignorieren, ohne "den Kopf in den Sand zu stecken", ohne "wegzusehen"? 

Tatsächlich können wir nicht wegsehen, denn die Ereignisse werden uns einholen. Auf die eine oder andere Weise werden wir mit der Welt konfrontiert werden, ganz einfach deswegen, weil wir Teil dieser Welt, Teil dieser Schöpfung sind, weil wir die Welt - so, wie sie ist - kollektiv miterschaffen haben.

Wolkenhimmel-HerzDoch wir können Frieden in uns finden, wenn wir uns auf die Ebene unserer allwissenden Seele begeben und von ihrer Weisheit und Liebe profitieren. Unserer Seele, dass ist unser Wahres und Wirkliches, Göttliches Selbst. Auf der Ebene der Seele gibt es ein allumfassendes Verständnis von allen physischen und nicht-physischen Erscheinungsformen und Schöpfungen. Hier können wir den Großen Zusammenhang erkennen und verstehen, warum die Dinge geschehen, die geschehen, und welchem Höheren Zweck sie dienen. Hier können wir auch verstehen, welchen Teil an diesen Dingen wir selbst haben, und wie wir damit umgehen können. Die Geschehnisse können uns nämlich dazu bringen, eine neue Entscheidung zu fällen, eine neue Wahl zu treffen. Und diese Entscheidung, diese Wahl liegt darin, dass wir erklären und zum Ausdruck bringen, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND. Dies tun wir, indem wir uns anschauen, ob die gegenwärtigen Ereignisse noch das widerspiegeln und repräsentieren, was wir sind, oder ob sie dies nicht mehr tun. Wenn wir zu einem neuen Verständnis, einer neuen Wahrheit über uns selbst gekommen sind. werden wir - individuell und kollektiv - die Wahl treffen, andere Ereignisse zu erschaffen, die besser dem entsprechen, WER und WAS wir WIRKLICH SIND, als dies die bisherigen Ereignisse getan haben. Wir werden uns einfach dazu entscheiden, nicht mehr die Umwelt weiter zu zerstören, nicht mehr einen Konflikt nach dem anderen zu schüren, nicht mehr den Profit um jeden Preis vor die Liebe für die Erde zu stellen. 

Diese Veränderung unseres Bewusstseins entsteht dann, wenn wir unsere Art zu denken verändern. Sie entsteht dann, wenn wir beginnen, die Informationen und Weisheit unserer Seele zu nutzen, anstatt nur das durch begrenzte und verzerrte Daten der Vergangenheit geprägte Wissen unseres Verstandes zur Grundlage unseres Glaubens und Handelns zu machen. Unser Denken kann verändert werden, indem wir unseren Verstand dazu verwenden, die tiefere und höhere Wahrheit der Dinge mit Hilfe der Verbindung zu unserer Seele zu ergründen. Die Daten liefert unsere Seele, unser Verstand kann diese mehr und mehr in eine für uns physisch fassbare Form übersetzen. Unser Denken lenken wir nun auf die höchste und letztendliche Wahrheit, anstatt auf eine verzerrte Sicht der Vergangenheit. 

Alle bisherigen Herausforderungen (und auch alle weiteren Herausforderungen) unseres Lebens werden nun einen Sinn ergeben, ebenso wie unsere Einbindung in das Große Ganze nun einen ganz neuen Sinn ergibt. Diese Sichtweise auf Seelenebene wird nun zum Motor, der unseren Schöpfergeist dazu antreibt, gemeinsam eine Neue Welt, ein Neues Zeitalter zu erschaffen, in dem der Himmel auf Erden wahr wird.

Herzlichst

Martin Heinz

Bildquelle: © Martin Heinz



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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 09:15 Uhr
 
Der "Gottes-Raum" - Ausgangspunkt für die Realitätsgestaltung auf einer neuen Bewusstseinsebene PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Samstag, den 15. Februar 2014 um 10:52 Uhr

"Ich weiß, dass du des Kämpfens müde bis. Doch ich sage dir dies: Wenn du mir folgst, endet der Kampf. Lebe in deinem Gottes-Raum, und die Ereignisse werden allesamt zu einem Segen."

(Neale Donald Walsch, "Gespräche mit Gott - Band 1", S. 179)

Wann immer wir uns in einer tiefen Lebenskrise befinden oder scheinbar unlösbaren Lebensumständen gegenüberstehen, suchen wir nach einer Möglichkeit, da heraus zu kommen. Bücher zur persönlichen Schöpfung und Realitätsgestaltung haben genau in solchen Zeiten den größten Erfolg, wenn die Menschen möglichst schnell und umfassend Veränderungen in ihrem Leben erreichen wollen. Fast immer beziehen sich die Autoren dieser Bücher auf das universelle Gesetz der Anziehung ("Law of Attraction"), dass - wie sie versprechen - immer dann die gewünschten Ereignisse herbei zieht, wenn der Anwender die vorgeschlagenen Techniken der mentalen Kontrolle nur diszipliniert genug anwendet. Der Tipp, die gewünschten Ereignisse, Umständen und Dinge nur klar genug zu visualisieren und alle begrenzenden Glaubensvorstellungen mit intensivem Affirmations-Training aus dem Bewusstsein zu verbannen, hilft zwar oft bei unwesentlichen Kleinigkeiten wie z.B. der Parkplatzsuche. Jedoch haben die wenigsten Menschen dabei Erfolg, wenn es um "brennend wichtige" Dinge geht. Yoga

Tatsächlich gleicht diese "klassische" Art der Realitätsgestaltung mehr einer Symptom-Bekämpfung, ähnlich wie bei der Gabe von Medikamenten in der Schulmedizin. Die wirklichen "ersten Ursachen" werden so nicht beseitigt, denn diese liegen direkt auf der Ebene der individuellen Schöpfung, der Erschaffung des Selbst.

Neale Donald Walsch, von dem das Eingangs-Zitat stammt, musste erst in eine tiefe persönliche Krise gelangen, bevor er offen genug war, um in einen persönlichen Dialog mit der Göttlichen Ebene eintreten zu können. In einer solchen Krise begann sein Gespräch mit Gott, welches heute - veröffentlicht in unzähligen Büchern - Millionen von Menschen in aller Welt gelesen haben. 

Im Folgenden werde ich eine neue Ebene der persönlichen und über-persönlichen Schöpfung vorstellen, welche ihren Ausgangspunkt im "Gottes-Raum" hat. Was ich hier schildere, verändert vollständig unsere Vorstellung von der Funktionsweise der Schöpfung.

Bei dem "Leben im Gottes-Raum" geht es nicht um einen Rückzug in die Meditation oder um das Channeling, sondern um einen SEINS-Zustand, der sich erheblich von allen "normalen" physischen SEINS-Zuständen unterscheidet.

Es geht um einen SEINS-Zustand, der die Illusion der Dualität auflöst.

Der Ausgangspunkt

Neale Donald Walsch hatte gerade wieder seinen Job verloren und wusste nicht, wie er finanziell über die Runden kommen sollte. Zu diesem Zeitpunkt hatten seine Dialoge mit Gott bereits begonnen. Neale fragte Gott, wie er das Leben leben kann, welches er sich wirklich wünscht, wenn da ständig der Kampf um das tägliche Überleben da ist. Neale erlebte es also, dass ein Teil seines Lebens daraus bestand, den materiellen Lebensunterhalt zu sichern, während ein anderer Teil der Evolution seiner Seele diente. Und er konnte diese Diskrepanz in seinem Leben nicht überwindern. So antwortete Gott "Lebe in Deinem Gottes-Raum, und die Ereignisse werden allesamt zu einem Segen".

Doch was ist der "Gottes-Raum"? Ist es einfach ein Ort der Stille, der Meditation? Sollen wir möglichst oft meditieren und uns von den äußeren Ereignissen zurückziehen, um wieder die innere Stimme unseres Herzens, die Stimme unseres Höheren Selbstes, unseres Gott-Selbst hören zu können? Sollen wir ein Channeling mit Gott machen, damit Gott uns sagt, was hier zu tun ist? Werden wir klare Anleitungen erhalten und eine Erklärung, warum alles gerade so ist, wie es ist?

Die Antwort ist erst einmal ein "JA", denn der Weg der Meditation, der inneren Einkehr kann uns helfen, überhaupt erst einmal in Kontakt mit unserem Wahren Selbst zu gelangen. Hier in unserem Inneren können wir auch in Zeiten größerer Herausforderungen fühlen, WER und WAS wir WIRKLICH SIND.

Doch dies ist nur der erste Schritt. Dies ist nur der Anfang, der uns überhaupt auf den Weg bringt zurück nach Hause, zu unserem Wahren Selbst. 

Tatsächlich geht es um sehr viel mehr. Es geht um eine völlig neue Form unseres individuellen Bewusstseins, welche buchstäblich den Himmel direkt in unser Leben und in die ganze Welt bringen kann!

Einen Hinweis darauf finden wir weiter am Anfang der "Gespräche mit Gott". Dort sagt Gott:

"Fang damit an, dass du innerlich still bist. Lass die äußere Welt verstummen, damit dir die innere Welt Einsicht gewähren kann. Nach dieser Ein-Sicht trachtest du, doch kannst du sie nicht erlangen, solange du zutiefst mit deiner äußeren Realität beschäftigt bist. Strebe deshalb danach, soviel wie möglich nach innen zu gehen. Und gehst du nicht nach innen, dann komm aus dem Innern, wenn du dich mit der äußeren Welt befasst. Behalte diesen Grundsatz im Gedächtnis: Wenn du nicht nach innen gehst, gehst du leer aus.

(Neale Donald Walsch, "Gespräche mit Gott - Band 1", S. 77 f.)

Der "Gottes-Raum"

Wenn wir uns tiefer in die Materie der Realitätsgestaltung begeben und uns die Frage stellen, warum die Welt ist, wie sie ist, und wieso wir jetzt in diesem Moment gerade diesen oder jenen Umstand erfahren, obgleich dieser Umstand nicht das ist, was wir wollen, dann stehen wir vor drei Wahlmöglichkeiten: 

Wir können entweder anfangen, gegen das Leben zu kämpfen. Oder wir können resignieren. Oder - und das ist die Wahlmöglichkeit, die uns zu unserer Höchsten Vollkommenheit und zur Erfüllung der großartigsten Vision unseres Selbst führt - wir können uns selbst neu erschaffen und alles, was wir bisher vom Leben zu wissen glaubten umwerfen für eine umwerfend neue Weltsicht, eine Sichtweise, die uns zu unserer ganzen Göttlichen Vollkommenheit zurück bringt. 

Dieser dritte Weg, der Weg des vollkommenen Gewahrseins unseres Schöpfer-Selbstes führt durch den Gottes-Raum in den Gottes-Raum und dann zum Himmel IN UNS.

Wie gelangen wir in den Gottes-Raum?

Dies ist nun der "schwierigste" Teil des Weges. Und dies deshalb, weil wir erst einmal auf eine bestimmte Ebene des Bewusstseins gelangen müssen, in der wir erkennen, dass wir selbst vollkommene und liebende Schöpfer-Wesen sind. Wir müssen von den 5 Schritten zum vollkommen bewussten, Göttlichen Schöpfer den 4. Schritt, die "Verankerung der Höchsten Wahrheit über uns selbst IN UNS" weitgehend gemeistert haben, um nun mit Schritt 5, der "Herstellung der Höchsten Wahrheit über uns selbst und das Leben in der äußeren Welt der Form" beginnen zu können. Und dieser 5. Schritt führt in den Gottes-Raum.

Tatsächlich erkennen wir an diesem Punkt in unserem Leben, dass wir selbst der Gottes-Raum sein können und es auch sind, sofern wir es zulassen und uns ganz bewusst darauf ausrichten und fokussieren.

Der "Gottes-Raum" ist also kein Ort, an den wir uns begeben können, und er ist auch kein spezieller meditativer Zustand. Der Gottes-Raum ist ein SEINS-Zustand, der sich durch sämtliche Bewusstseins-Zustände unseres Wesens hindurchzieht, einschließlich der Zustände, die wir haben, wenn wir tagsüber wach und in Aktivität sind, wenn wir nachts schlafen, wenn wir meditieren, heilen, oder was auch immer wir gerade tun.

Der SEINS-Zustand, den wir gerade jetzt haben bestimmt, was wir in diesem Moment an Erfahrungen, Erlebnissen, Geschenken oder Herausforderungen in unser Leben ziehen. Der SEINS-Zustand zieht den SEINS-Zustand an. Der SEINS-Zustand bestimmt, was in unseren Gefühlen und Gedanken sowie in der äußeren physischen Welt als Schöpfung erscheint. 

Sind wir frustriert (ein SEINS-Zustand), so ziehen wir frustrierende Erfahrungen und Umstände in unser Leben.

Sind wir in einem Mangel-Zustand, so ziehen wir Erfahrungen von Mangel auf allen Ebenen in unser Leben und verstärken damit unseren inneren SEINS-Zustand des Mangels.

Sind wir in einem Zustand der LIEBE, so ziehen wir Erfahrungen und Erlebnisse voller Liebe, Glück und Verbundenheit in unser Leben und verstärken damit unseren inneren SEINS-Zustand der LIEBE.

Fühlen wir uns unendlich reich und wertvoll, und spüren wir unser ganzes allumfassendes Göttliches Potenzial (SEINS-Zustand der Fülle), so ziehen wir Ereignisse in unser Leben, die uns diese Fülle erfahren und erleben lässt, und so wird unser innerer SEINS-Zustand des Reichtums und der Fülle verstärkt.

Haben wir zutiefst einen SEINS-Zustand des Friedens, der allumfassenden  LIEBE, der Göttlichkeit, der Schöpfer-Kraft, der Vollkommenheit... in uns verankert und stellen diesen vollkommenen Zustand der Höchsten Vision über uns selbst und unser EINS-SEIN mit allem Leben und ALLEM-WAS-IST in uns und in unserem ganzen Körper als RAUM her, so SIND wir der GOTTES-RAUM.

Halten wir diesen SEINS-Zustand in unserem ganzen Wesen aufrecht, egal was da draußen passiert, so wird sich das Außen verändern. Wesentlich dabei ist, dass wir durch alle diese Illusionen der äußeren Welt hindurchschauen und nur das Höchste und Vollkommenste Bild von Allem-Was-Ist aufrecht erhalten. 

Was nun passieren wird ist, dass uns erst einmal im Außen scheinbar (!) sehr viel "Negativität" begegnet. Es sind dies alle noch nicht geheilten inneren Bilder, die uns nun im Außen als "Form" begegnen. Diesen sollten wir nun keine Aufmerksamkeit schenken, indem wir sie für "wahr" halten und darauf reagieren. Sondern wir sollten unsere innere Höchste Wahrheit über das, was ist aufrecht erhalten und durch die Illusion hindurch die Göttlichkeit hinter allem sehen. Nur, wenn wir bereit sind, das vollkommene Ur-Bild zu sehen, können die betreffenden Menschen und Umstände ihre Vollkommenheit zeigen und zum Ausdruck bringen. 

Erinnern wir uns daran: WIR haben diese Umstände selbst erschaffen, weil wir glauben, dass sie da sind. Wir reproduzieren und erschaffen wieder und wieder die gleichen "unvollkommenen" Umstände, weil wir daran glauben, dass diese so sind, wie sie scheinen.

Im Gottes-Raum sehen wir jedoch die Höchste Wahrheit über ALLES-WAS-IST und können so alle Illusionen durchbrechen. 

Tatsächlich wird uns nach einer gewissen Zeit bewusst werden, dass alles, was sich uns im Außen in der Form zeigt nur Aspekte unseres Selbstes, unserer eigenen Schöpfungen sind. Da ist niemand, außer wir selbst. Wir begegnen nur uns selbst - in jeder Form und in jedem Aspekt, den wir erschaffen. 

SIND wir der Gottes-Raum, so kommen wir aus dem SEINS-Zustand der gesamten unbegrenzten Fülle und Freude und strahlen diese Energie der Göttlichkeit in die ganze Schöpfung aus. Es entsteht ein unendlicher Kreislauf der Fülle, der Erfüllung, der göttlichen Freude und Liebe, und dieser strömt durch uns in die Welt und von der Welt wieder zurück zu uns.

Treffen wir nun eine Neue Wahl: Bringen wir JETZT den Himmel in unser ganzes SEIN! Auf diese Weise werden wir auch den Himmel auf der Erde manifestieren.

DEIN Wille geschehe

DEIN Reich komme

WIE im Himmel, SO auf Erden!

Diese Sätze gehen auch an DICH, denn sie sprechen die Höhere Wahrheit aus, dass DU selbst der Schöpfer aller Umstände Deines Lebens bist! Nun ist es an DIR, im Höchsten Sinn und zum Höchsten Wohl von ALLEM-WAS-IST zu wählen, und den Himmel auf die Erde - und somit in Dein ganzes Sein zu bringen.

Herzlichst

Martin

P.S.: Zur Vertiefung dieses Themas lies auch den Artikel "Die 5 Schritten zum vollkommen bewussten, Göttlichen Schöpfer".

Bildquellen: © www.fotolia.com: #24586583 "lotus yoga sunrise", yellowj



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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Februar 2014 um 15:36 Uhr
 
Was wäre, wenn Du weißt, dass Du weißt? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Montag, den 02. Juli 2012 um 05:04 Uhr

Stelel Dir vor, Du hast alle Werkzeuge und alles Wissen, was Du brauchst, um das Leben Deiner Träume zu erschaffen, und Du weißt dies nicht? Du würdest also weiter im Außen nach Lösungen suchen, wärest verzweifelt, weil Dein Leben einfach nicht funktioniert. Wo ist die Lösung? Was fehlt noch, damit sich endlich die gewünschten Resultate einstellen? Was übersiehst Du?

Du würdest suchen und suchen und suchen, und Du würdest Dich weiter ohnmächtig fühlen. Und das, obgleich Du alle Werkzeuge bereits JETZT in Deiner Hand hältst!

Und nun stelle Dir vor, Du öffnest Deine Augen und siehst in Deine Hände! Und ALL-ES ist DA!

Du hältst bereits alle Lösungen für alle möglichen Probleme HIER und JETZT in Deinen Händen! Du hast JETZT die MACHT, die SCHÖPFERKRAFT, alles zu manifestieren und Dein Leben zum Positiven zu verändern!

Wie fühlt sich das für Dich an? Ist dies nicht großartig, wahrhaft göttlich?

Wenn Du weißt, DASS Du weißt, hast Du Deine Schöpferkraft zurückerhalten! Feiere JETZT das Wunder des LEBENS und sei dankbar für die Geschenke, die Dir zuteil geworden sind.



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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Juli 2012 um 05:16 Uhr
 
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