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Meine neue Meditations-CD

Channeling - Geführte Meditation auf CD

Channeling-CD

Text und Sprecher: Martin Heinz

Musik: Thomas Nolte

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Invokation des Erwachens

Die Meditation zum Lichtkörper-Prozess

Erwachen

Text und Sprecher: Martin Heinz

Musik: Thomas Nolte

Video-Meditation, Text, Beschreibung und

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Die Romanverfilmung

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Ethische Arbeitsgrundlagen
Praktische und spirituelle Ethik als Arbeitsgrundlage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Dienstag, den 30. September 2008 um 15:27 Uhr
Die Ethik spielt für mich in der spirituellen Arbeit eine ganz entscheidende Rolle. Oftmals ist die Arbeit der Geistigen Heiler und der Spirituellen Lehrer in Verruf gekommen, weil es "schwarze Schafe" gibt, die den Vertrauensvorschuss ihrer Schüler und Patienten missbrauchen und diese im Extremfall sogar in lebenslange Abhängigkeiten bringen. Gerade wenn man sich den Anspruch gibt, in Einklang mit dem Göttlichen Willen, der Universellen Göttlichen Liebe und den Universellen Gesetzen zu arbeiten, ist allerhöchste Verantwortung gefragt. Dem hat der Dachverband Geistiges Heilen DGH e.V. Rechnung getragen, in dem er eigens Ethik-Richtlinien aufgestellt und zur Überwachung deren Einhaltung durch seine Mitglieder eine Ethik-Kommision eingerichtet hat. Dorthin können sich Schüler und Patienten wenden, falls es zu Problemen mit Heilern kommt.

Als "spirituelle Ethik" bezeichne ich die ethischen Arbeitsgrundlagen, die auf der Beachtung der Universellen Gesetze, besonders dem Gesetz des Freien Willens beruhen. Um einem Menschen nachhaltig und umfassend helfen zu können ist es unabdingbar, seine Erkrankungen oder seine Lebenskrisen im Zusammenhang mit der Entwicklung und den Wünschen seiner Seele und im Kontext der in den vergangenen Leben entstandenen karmischen Verpflichtungen zu sehen. Ein Mensch kann nur dann dauerhaft geheilt werden, wenn seine Seele die Krankheit nicht entweder als Impuls zur Veränderung von Verhaltens-, Glaubens- und Denkgrundsätzen benötigt oder sich die Krankheit als spezielle Erfahrung - auch als Erfahrung für die Umwelt - ausgesucht hat. Die Geistige Heilweise benötigt also immer die Ergänzung durch die Transformation alter Muster, aber auch die Rückfrage nach dem Zweck der Krankheit. Mancher Mensch profitiert vom sogenannten "Krankheitsgewinn", d.h. er erhält durch seine Erkrankung die Zuwendung von seinen Mitmenschen, die er glaubt ohne seine Erkrankung nicht erhalten zu können. Hier ist es notwendig, ihn zum Erkennen seines wahren Wertes zu führen und das Vertrauen zu geben, dass er immer Zuwendung erhält, einfach deshalb, weil er ein Kind Gottes ist. Der zweite wichtige Schritt ist es, den Klienten oder Patienten wieder zu seiner Eigenverantwortung zurückzuführen. Nur dann, wenn er bereit ist, die Verantwortung über sein Leben zu übernehmen, kann er dieses machtvoll und positiv gestalten und seine vielleicht früher vorhandene Opferrolle verlassen.

Die spirituelle Ethik

Wesentlich ist zum ersten das Gesetz des Karma. Karma ist vereinfacht dargestellt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Hat ein Klient eine schwierige Lebenssituation aufgrund von Karma der Vergangenheit erzeugt, so ist diese für ihn notwendig, damit er alle Aspekte seines Tuns erfahren kann und dadurch lernt und sich weiter entwickelt. Würde ich ihm das Karma abnehmen, so würde ich ihn um diese wichtige Erfahrung und Lernaufgabe bringen. Ich kann den Klienten jedoch dabei unterstützen, sein Karma, seine Lernaufgabe zu erkennen und schneller zu bewältigen. Das Gesetz des Freien Willens ergibt sich ebenfalls aus dem Gesetz des Karma. Ein jedes Lebewesen ist genauso wie jedes andere Lebewesen ein Teil des Ganzen, des Bewusstseins des Universums. Und jedes Lebewesen hat einen freien Willen, den es zum Ausdruck bringen darf. Wird gegen diesen freien Willen verstoßen, d.h. das Dasein dieses Lebewesens gegen dessen Willen manipuliert, so entstehen Folgen und Konsequenzen, die sich weit über den bloßen Lebensbereich dieses Wesens erstrecken, da ja alle Lebewesen ursächlich miteinander zusammenhängen und auch voneinander abhängig sind. Diese Folgen muss derjenige, der sie in Gang gesetzt hat auch nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) tragen und ausgleichen. Diese Tatsache hat weit reichende Konsequenzen für die spirituelle Arbeit, und es ist klar, dass diese Konsequenzen für den Verursacher umso schwerwiegender sind, je bewusster er gegen die universellen Gesetze verstößt.

Essenziell ist hier, dass der Klient in einer Beratung über diese Zusammenhänge aufgeklärt wird, denn das Verstehen der Situation an sich ist bereits ein wesentlicher Aspekt der Heilung und Hilfe. Um zu verdeutlichen, wie sich dies in der praktischen Arbeit auswirkt, möchte ich hier zwei Beispiele anbringen:

Wir fangen mit einer typischen Situation spiritueller Lebensberatung an, die fast jeder, der in diesem Bereich arbeitet in dieser oder ähnlicher Form erlebt hat:

Beispiel 1: Das Verlassenwerden durch den Partner

Es kommt ein Klient mit schweren Depressionen. Sein Lebenspartner hat ihn verlassen, er ist so deprimiert, dass er nahezu lebensmüde ist und seinem Leben keinen Sinn mehr gibt. Er wünscht von seinem Heiler oder Lebensberater, dieser möge doch bitte Energie auf die Situation senden, damit der Lebenspartner zurückkehrt. Doch hier muss der Berater innehalten. Denn würde er tatsächlich diese Situation mit Geistiger Energie beeinflussen, so würde sowohl der Klient, der dies gefordert hat als auch der Berater sowohl gegen das Gesetz des Karma als auch in mehrfacher Hinsicht gegen das Gesetz des freien Willens verstoßen. Es wird an dieser Stelle überhaupt nicht deutlich, warum der Lebenspartner den Klienten verlassen hat. Welche Glaubensvorstellungen, Erwartungen und Handlungsweisen beider Partner waren letztendlich in der Summe für das Scheitern der Partnerschaft verantwortlich? Gibt es karmische Vorbelastungen, die zu dieser Situation geführt haben? Und welche Folgen hat es für das weitere Leben des Lebenspartners und seine späteren Lebens- und Lernsituationen, wenn der Berater diesen gegen seinen Willen in die Partnerschaft zurückzwingen würde? Würde eine solche Beziehung überhaupt gut gehen?

Hier muss der Berater gemeinsam mit dem Klienten die wahren Ursachen für die Trennung herausfinden. Werkzeuge hierfür sind z.B. TAROT, eine astrologische Karmaanalyse, das Familienstellen, Channeling oder andere Formen, mit den beteiligten Seelen auf der Geistigen Ebene Kontakt aufzunehmen.

Mittels TAROT kann ich erste Zusammenhänge, Verstrickungen und Ursachen des Scheiterns der Beziehung erkennen. Auch kann ich über die Metaphern der Bilder erforschen, wie sich die Beziehung weiterentwickelt hätte, wenn sie fortbestanden hätte und welche Wege für den Klienten nun offen stehen, da die Beziehung beendet ist.

Die zweite Analysemöglichkeit ergibt sich über die Astrologie. Hier ist es wichtig vorauszusetzen, dass die Konstellationen der Sterne zueinander nicht bestimmend auf das Leben wirken oder dem Klienten gar den freien Willen nehmen. Die Konstellationen der Sterne sind vielmehr als symbolhafte Bilder und Muster zu verstehen, die im Sinne der Synchronizität ein Abbild der Situation, Umstände und Voraussetzungen ergeben. Würde ich über die Astrologie dem Klienten sagen, die Situation wäre so und so, da die Sterne das zeigen würden und er müsste das einfach hinnehmen, so würde ich wieder gegen den freien Willen des Klienten verstoßen, indem ich ihn von der Situation abhängig mache und ihm jede Möglichkeit nehmen würde, sein Leben eigenverantwortlich zu meistern. Vielmehr würde ich sogar eine Abhängigkeit des Klienten von mir erschaffen, da er nun bei jedem Problem zu mir käme und wissen wollte, wie es weiter geht.

Es kommt also bei der astrologischen Beratung darauf an, dass der Klient die Umstände und Voraussetzungen seines Lebens begreift und dann das Ruder in die Hand nimmt, um sein Leben mit Hilfe seiner Potentiale zu meistern. Zum einen kann ich hier ein Geburtshoroskop erstellen, welches dem Klienten seine Potentiale, seine Fähigkeiten in den unterschiedlichen Lebensbereichen aufzeigt aber auch Hinweise darauf gibt, in welchen Lebensbereichen noch Potentiale zu entwickeln und Lernaufgaben zu bewältigen sind und worin diese Lernaufgaben bestehen. Bereits diese Analyse erklärt in den meisten Fällen die Schwierigkeiten, die sich in einer Partnerschaft ergeben haben. Erstelle ich nun noch eine Partneranalyse, so kommen auch die Potentiale und Schwierigkeiten des Partners hinzu, und natürlich die Wirkung der beiden Persönlichkeitsbilder aufeinander. Sehr interessant ist es, dass sich ganz oft beide Persönlichkeitsbilder miteinander ergänzen und jeder der Spiegel des anderen ist, der ihm die noch in der Entwicklung der Persönlichkeit zu bewältigenden Lernaufgaben zeigt. Eine dritte Möglichkeit ist die astrologische Karma-Analyse, das Mondknoten-Horoskop. Hier ergeben sich zusätzliche Hinweise auf karmische Verpflichtungen und Abhängigkeiten, die aus den vergangenen Leben mitgebracht wurden.

Aus allen diesen Werkzeugen heraus kann der Klient erkennen, warum er sich in dieser Lebenssituation befindet und was er daraus lernen soll. Er sieht auch die Potentiale, die ihm bei der Bewältigung dieser Lebenssituation helfen und die Möglichkeiten, die er nach Bewältigung der Lernaufgaben hat.

Wenn dieser analytische Teil der spirituellen Beratung abgeschlossen ist, kommt der „energetische Teil“ der Arbeit zum Zug. Hier kann ich sowohl dem Patienten durch Heilenergie dabei helfen, die Trauer und die Schmerzen zu überwinden, als auch mit ihm in speziellen Ritualen alte Emotionen und Muster auflösen und transformieren. Vielfach kann nach der Erkenntnis auch Karma transformiert werden, sofern es im Einklang mit allen beteiligten Seelen ist.

Mit diesen Werkzeugen wird der Klient ermächtigt, sein Leben wieder in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen und zu meistern.

Beispiel 2: Eine langjährige chronische Erkrankung

Eine zweite typische Situation ist eine chronische Erkrankung, die sich einfach nicht dauerhaft heilen lassen will. Oft kommt in so einem Fall der Patient mit der Einstellung „Mach das weg!“. Auch hier ist es für den Heiler wichtig, in die Ursachenebene hineinzugehen, die karmischen Hintergründe oder auch die Programmierungen zu erkennen und aufzudecken, die die Krankheit verursacht haben. Manchmal sind es alte Gelübde, ein anderes Mal mangelnder Selbstwert und Selbstliebe oder auch einfach der „Krankheitsgewinn“, der dem Patienten nicht bewusst ist.

„Krankheitsgewinn“ heißt, dass der Patient aus einer Krankheit den Vorteil vermehrter Zuwendung und Aufmerksamkeit erhält oder zu erhalten glaubt Auch dies ist eigentlich eine Folge mangelnden Selbstwertes, die erkannt und aufgelöst werden muss. Hier darf der Heiler nicht einfach mit seinem eigenen Willen „hineingehen“ und eine Genesung erzwingen, da er damit den Patient um seine Lernaufgabe bringen würde. Erst, wenn die Lernaufgabe erkannt und bewältigt ist, kann – im Einklang mit den kosmischen Gesetzen – dauerhafte Heilung erfolgen.

Alte Gelübde können z. B. dazu führen, dass der Patient sich in einem vergangenen Leben aus einem falschen Schuldgefühl heraus dazu verpflichtet hat, die Erkrankung eines geliebten Menschen zu übernehmen. Diese Programmierung sitzt so tief, dass das Bewusstsein darüber im jetzigen Leben verloren gegangen ist. Über die Seelenebene ist es im meditativen Zustand möglich, diese Ursache zu erkennen. Danach kann die Ursache, d.h. in diesem Fall die unnötige Krankheitsübernahme in einem speziellen Ritual aufgelöst und transformiert werden. Wird danach der Patient behandelt, so kann eine dauerhafte Heilung erfolgen. Eine weitere mögliche Ursache ist z.B. , dass der Patient in Vereinbarung mit nahen Verwandten, die ihn im jetzigen Leben begleiten eine schwere Krankheit auf sich nimmt, damit diese ihn pflegen müssen, um wiederum eine alte karmische Schuld zu begleichen. Hier kann auf Seelenebene die Verbindung mit den Beteiligten aufgenommen werden und geklärt werden, ob sie sich darauf einigen können, die karmischen Schulden zu erlassen und somit die Verpflichtungen zu löschen. Geschieht dies, so kann durch die darauf folgenden Behandlungen der Erkrankung wieder eine dauerhafte Heilung erreicht werden. Ein typisches Werkzeug für derartige Arbeit ist die Rückführungstherapie. Eine andere Möglichkeit ist das Familienstellen, in welchem ebenfalls solche Verpflichtungen aufgedeckt werden können. Ich selbst arbeite in diesem Fall mit speziellen Meditationen und mittels Channeling, um zu erfahren, welche Ursachen hinter diesen Erkrankungen liegen.

Beispiel 3: Ein Patient im Koma

Der Heiler muss es auch respektieren, wenn aufgrund des Gesetzes des Freien Willens eine Heilung nicht möglich ist. Kommt z.B. ein Klient zum Heiler mit der Bitte, er möge seiner Frau helfen, so muss zuvor eindeutig geklärt werden, ob diese das überhaupt will. Sollte die besagte Frau sich aufgrund schwerer Verletzungen oder Krankheit im Koma oder einem anderen Zustand befinden, in welchem sie nicht in der Lage ist, sich bewusst zu äußern, so kann hier ihre Seele befragt werden. Das Ergebnis ist jedoch in jedem Fall zu respektieren, auch dann, wenn diese Frau keine Heilung wünscht. Letztlich ist es immer die Entscheidung der Seele, ob sie in das physische Leben zurückkehren möchte, weil sie hier noch eine Aufgabe hat, oder ob ihre Wirken auf der physischen Ebene vollendet ist.

Mit diesen Beispielen wird deutlich, auf wie viele Dinge der Heiler oder der spirituelle Lehrer / Berater achten muss, um nicht gegen die universellen Gesetze zu verstoßen und um gleichzeitig seinen Klienten auf die bestmögliche Weise helfen zu können. Immer steht das Gesetz des Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung im Mittelpunkt zusammen mit dem Freien Willen aller Beteiligten, der in jedem Fall zu achten und zu respektieren ist.



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Die Ethik-Richtlinien des DGH e.V. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 16:17 Uhr

Der Dachverband für Geistiges Heilen e.V. hat die im Folgenden dargestellten Regeln für die Heilertätigkeit aufgestellt und empfohlen. Dabei wird neben der  rechtlichen Situation der Heiler insbesondere auch der ethische Aspekt der Heilertätigkeit berücksichtigt. Die Richtlinien sind für Seminare und Ausbildungsangebote sinngemäß zu übertragen.
Eines der Ziele des DGH ist es, für mehr Transparenz im Bereich der Heilertätigkeit zu sorgen und Missbrauch zu verhindern. Auch arbeitet der DGH intensiv an der Verbesserung der rechtlichen Situation der Heiler.
Für weitere Informationen empfehle ich den Besuch der Homepage des DGH http://www.dgh-ev.de.

I. Grundregeln im Umgang mit Klienten

1. Die Willensfreiheit des Klienten bleibt unangetastet. Insbesondere übe ich keinerlei Druck aus, Sitzungen bei mir zu beginnen oder fortzusetzen.

Es liegt in der Verantwortung und freien Entscheidung des Klienten, das geistige Heilen jederzeit abzubrechen oder fortzusetzen. Klienten dürfen nicht getäuscht, manipuliert oder subtil beeinflußt werden, z.B. durch unaufgefordert vorgelegte oder ausgehändigte Dankesschreiben, Zeitungsartikel etc. Der Heiler darf den Klienten nicht durch eine vorher festgelegte Anzahl von Sitzungen an sich binden. Diese Regel soll verhindern, daß ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht.

2. Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Klienten bewußt in allem, was ich sage, schreibe, tue oder unterlasse.
3. Niemals verspreche ich Heilung oder auch nur Linderung.

Durch die Einhaltung dieser Regel schützt sich der Heiler vor allem vor rechtlichen Konsequenzen, die sich aus der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland, Österreich und den meisten Schweizer Kantonen ergeben. Darüber hinaus soll der Klient nicht durch Erfolgsversprechen - oder Aussagen, die als solche interpretiert werden können -in Abhängigkeit gebracht werden.

4. Ich präsentiere mich nicht als "Wunderheiler".

Der Begriff "Wunderheiler" nährt die Hoffnung auf sofortige, vollständige Genesung für jedermann.

5. Ich ermahne meine Klienten, ihre Hoffnung keinesfalls allein auf mich zu setzen.

Der Klient soll bestärkt werden in seinem Vertrauen auf seine Selbstheilungskräfte. Der Heiler soll sich nur als Wegbegleiter des Klienten verstehen und dies ihm gegenüber auch deutlich zum Ausdruck bringen. Seine Tätigkeit soll nicht als Ersatz für ärztliche oder heilpraktische Behandlung präsentiert werden.

6. a) Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Bemühen, Klienten mit Geduld, Einfühlsamkeit und Anteilnahme zu begegnen.
6. b) Ich benehme mich stets angemessen und ohne Zudringlichkeit, insbesondere ohne sexuelle Belästigung des Klienten.

Diese Gebote drücken für Heiler Selbstverständlichkeiten aus.

7. Ich kläre Klienten darüber auf, daß meine Tätigkeit der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte dient und nicht die Tätigkeit des Arztes/Heilpraktikers ersetzt. Darauf weise ich entweder durch einen in der Praxis gut sichtbaren Aushang hin oder vor der Behandlung durch Übergabe eines schriftlichen Hinweises, den der Klient zu unterzeichnen hat.

Beim ersten Kontakt, spätestens beim ersten Zusammentreffen muß der Klient über den voraussichtlichen Ablauf der Sitzungen, deren Dauer sowie das eventuelle Honorar in Kenntnis gesetzt werden.
Fragen sollen direkt und ohne Ausflüchte beantwortet werden. Über unvorhersehbare Änderungen von Sitzungsverläufen wird der Klient vorweg informiert und ihm die Zustimmung oder Ablehnung freigestellt. Es wird empfohlen, daß Heiler und Klient das DGH-Blatt "Information" Punkt für Punkt miteinander besprechen, dabei eventuelle Unklarheiten beseitigen und es dann gemeinsam unterschreiben. Satz 2 dieser Regel findet bei Gruppenfürbitten und ähnlichen Sitzungen keine Anwendung.

II. Richtlinien für Honorare

1. Meine Bereitschaft zu helfen richtet sich nicht nach der Zahlungsfähigkeit meiner Klienten.

Die Hilfsbereitschaft des Heilers soll nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Klienten abhängen. Es ist Heilern aber nicht generell zuzumuten, nur unentgeltlich zu arbeiten - insbesondere dann nicht, wenn sie hauptberuflich tätig und auf Einnahmen angewiesen sind. Transparenz beim Honorar und Rücksichtnahme auf sozial schwache Klienten sind unerläßlich.

2. Die vom DGH empfohlenen Honorarrichtlinien werden von mir beachtet.

Im allgemeinen soll nur die für die Sitzung aufgewendete Zeit abgerechnet werden. Dabei soll der Höchstbetrag von € 100,- € (inkl. MwSt.) pro 60 Minuten in der Regel nicht überschritten werden. Freiwillige Zuwendungen oder Spenden sind von den Einschränkungen unter Ziffer II.1-4 ausgenommen. Unter diese Richtlinie fallen auch telefonische Sitzungen.

3. Ich rechne nur Tätigkeiten ab, die in Gegenwart des Klienten erfolgen.

Abrechenbar sind demnach nicht: Fernheilung, Fürbitte in Abwesenheit des Klienten. Denn beides sind Leistungen, deren Häufigkeit und Dauer der Klient nicht zuverlässig kontrollieren kann. Daher fallen telefonische Sitzungen nicht unter dieses Verbot. Für den Fall, daß ein Klient einen vereinbarten Sitzungstermin nicht wahrgenommen hat, darf ein Ausfallhonorar verlangt werden, dass jedoch 30,- € pro Stunde nicht überschreiten soll.

4. Heiler dürfen für die von Ihnen angebotenen Leistungen keine Vorkasse verlangen. Mit Vorkasse sind auch unbare Zahlungen gemeint, z.B. per Scheck oder Kreditkarte. Ausbildern ist es gestattet, für Ausbildungen eine Anzahlung i.H. v. höchstens 50% der kompletten Ausbildungsgebühr zu verlangen.

Mit Vorkasse sind auch unbare Zahlungen gemeint, z.B. per Scheck oder Kreditkarte.

III. Mein Verhältnis zu anerkannten Heilberufen

1. Ich bemühe mich um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen und um Zusammenarbeit mit ihnen.

Der Heiler soll Ärzte und sonstige Heilberufe nicht verunglimpfen. Soweit möglich, strebt er Austausch mit Vertretern anderer Heilberufe an.

2. Es wird meinerseits nicht diagnostiziert, untersucht, therapiert oder sonst Heilkunde im gesetzlich definierten Sinne ausgeübt. Medikamente (auch Bachblüten, Tees usw.) werden weder empfohlen noch verordnet, noch verabreicht. Ich weise darauf hin, daß die medizinische Betreuung weiterhin in die Hand des Arztes/Heilpraktikers gehört; d.h. daß ich auch nicht abrate von: Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder operativen Eingriffen.

Der Heiler sollte nicht den Eindruck erwecken, als könne er Krankheiten zuverlässig und präzise erkennen. Allerdings erhalten viele Heiler intuitive Eindrücke über Art und Ursache von Beschwerden (z.B. über Aurasehen und -fühlen). Daher sollten sie Hinweise nur in allgemeiner Frageform geben (z.B. Haben Sie sich schon ärztlich untersuchen lassen?“). Ebenso vermeiden sollten Heiler den Eindruck, als übten sie Therapie in dem Sinne aus, daß sie bestimmte Leiden kurieren. Heiler behandeln keine Krankheiten - sie betreuen Kranke. Dabei zielen sie nicht auf die Beseitigung konkreter Symptome oder zugrundeliegender Körperschäden, sondern unterstützen den Klienten bei der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte.

Als Ausübung von "Heilkunde" betrachtet der deutsche Gesetzgeber "jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird" (Heilpraktikergesetz § 1 (2)). (Nach der Auslegung der Gerichte genügt es, daß bei Klienten ein entsprechender Eindruck hervorgerufen wird.) In Österreich gilt jede "in bezug auf eine größere Zahl von Menschen gewerbemäßig ausgeübte Tätigkeit, die den Ärzten vorbehalten ist", als strafbar, wenn sie "ohne die zur Ausübung des ärztlichen Berufs erforderliche Ausbildung" vorgenommen wird (§ 184 des österreichischen Strafgesetzbuchs); zu solchen Tätigkeiten rechnen das Ärztegesetz und weitere Nebengesetze die Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Patienten. Eine ähnliche Rechtsauffassung herrscht in jenen Schweizer Kantonen vor, die die Ausübung von Heilkunde nur "Medizinalpersonen" vorbehalten.

3. Ich verwende keine irreführenden Titel und Berufsbezeichnungen.

Der Klient darf vom Heiler nicht den Eindruck erhalten, daß dieser etwas darstellt, was er nicht ist. Ein falscher Eindruck kann z.B. durch das Tragen typischer Berufskleidung (weißer Kittel), das Führen gekaufter Titel oder eines akademischen Grades ohne Erlaubnis entstehen.

IV. Toleranz

Grundsätzlich respektiere ich alle Kollegen, die im Rahmen dieser Richtlinien auf einer anderen Überzeugungsgrundlage arbeiten als ich.

Kein Heiler darf einen anderen aus weltanschaulichen Gründen verunglimpfen oder diffamieren. Davon unberührt bleibt das Recht auf freie Meinung; eigene Überzeugungen sollen aber in sachlicher Form vorgebracht werden, ohne persönliche Beleidigungen.

V. Werbung

Jedwede Werbung geschieht mit der gebotenen Zurückhaltung und sollte in erster Linie der Information der Klienten dienen.

Werbung sollte z.B. nicht enthalten: Erfolgsversprechen; Verunglimpfungen anderer Methoden, Kollegen oder Vertreter anderer Heilberufe; Hinweise auf Dankschreiben, Auszeichnungen und Spezialisierungen auf bestimmte Krankheiten; sonstige irreführende Aussagen.

VI. Schweigepflicht

Alle mir von Klienten anvertrauten persönlichen Informationen behandle ich streng vertraulich.

Einer Weitergabe in anonymisierter Form (d.h. ohne Angabe von Personalien) steht nichts entgegen - zum Beispiel im Rahmen des Informationsaustauschs mit Kollegen oder Angehörigen anderer Heilberufe.

VII. Auskunftspflicht

Im Rahmen der Schweigepflicht bin ich bereit, der Ethikkommission des DGH alle Details meiner Tätigkeit offenzulegen.

Diese Regel ist notwendig, damit bei Bedarf die Einhaltung des Kodex überprüft werden kann.

VIII. Unterstützung der Ethik-Kommission

Wenn mir Verstöße gegen den Verhaltenskodex bekannt werden, weise ich den betreffenden Heiler in angemessener Form darauf hin.

In solchen Fällen kann ich aber auch die "Ethik-Kommission" um Hilfe und/oder Unterstützung bitten.

IX. Der Kodex ist mit Ausnahme der Festlegung über den Honorarhöchstsatz sinngemäß auf Ausbildungsverhältnisse zu übertragen.

Dieser Kodex samt Erläuterungen wurde vom Vorstand des DGH am 24.9.1995 beschlossen und am 14.2.1998, am 8.5.2004 sowie am 17.11.2013 geändert. Sie sollen in regelmäßigen Abständen neu diskutiert und gegebenenfalls modifiziert werden.

Die Wiedergabe der Ethik-Richtlinien erfolgt hier mit freundlicher Genehmigung des DGH e.V.



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2017 um 06:01 Uhr